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Back to EpisodesEine 59! auf der German Challenge
Description
11 Birdies, ein Eagle, sechs Par: Lars van der Vight brilliert in der zweiten Runde der German Challenge powered by VcG mit einer Sensationsrunde, die Tour-Geschichte schreibt. Mit einem Par am Par 5 der 18 macht er die erst vierte 59er Runde der HotelPlanner Tour perfekt – und feiert ein unvergessliches Tagesergebnis von 13 unter Par. Es ist die fünfte Runde unter 60 auf der HotelPlanner Tour. Alejandro Del Rey, Sieger German Challenge powered by VcG 2022, war 2021 in der Schweiz eine 58 gelungen.
Auf seiner Traumrunde im Wittelsbacher Golf Club legte Lars van der Vight auf den ersten Neun mit acht Birdies den Grundstein für einen historischen Tag. Der 23-Jährige brachte sich mit einem Eagle an der 15 endgültig auf 59er Kurs – und war auch der 58 nah. An der 18 verpasste er das Birdie jedoch nach einem unpräzisen Abschlag vom Tee und verbesserte den gerade einmal einen Tag alten Platzrekord von Filip Mruzek (Tschechien) um fünf Schläge. Mruzek liegt vor dem Wochenende nach einer 70 am Freitag gemeinsam mit Wouter de Vries (Niederlande) und Alfredo Garcia-Heredia (Spanien) bei insgesamt zehn unter Par fünf Schläge hinter dem Führenden.
Van der Vight: „Ich war nervös“ „Ehrlich gesagt, finde ich noch keine Worte. Ich bin noch völlig blank – und zittere immer noch von diesem kurzen Putt auf der 18, der gefallen ist. Es fühlt sich noch nicht real an“, gestand van der Vight direkt nach seiner Runde. „Ich bin sehr gut gestartet und nach dem Birdie auf der 11 – und dann meinem zweiten Schlag ganz nah an die Fahne an der 12 – kam der Gedanke zum ersten Mal auf. Aber ich habe es mir nicht laut gesagt. Ich habe einfach versucht, einen guten Schlag nach dem anderen zu machen und im Moment zu bleiben“, so der Sieger der Order of Merit auf der Pro Golf Tour im vergangenen Jahr. „Ich will nicht lügen, ich war nervös. Aber es macht auch Spaß. Man versucht einfach, sein Spiel zu spielen, Schlag für Schlag, und nicht zu viel an die Zahl zu denken."
„So eine Runde gibt Selbstvertrauen“ Vor der Turnierwoche in Neuburg an der Donau lag der Mann vom Eindhovensche Golf Club auf Platz 66 in der Saisonwertung. Seinem ersten Sieg auf der Tour, der ihn weit nach vorne katapultieren würde, ist er nun sehr nah. „Ich gehe einfach meine Routinen durch, bleibe in meinem Rhythmus und nehme es genauso: einen Schlag nach dem anderen“, erklärte van der Vight seine Pläne für die Runden drei und vier. „So eine Runde gibt Selbstvertrauen, und das versuche ich mit ins Wochenende zu nehmen."
Eine weitere sehr tiefe Runde hat er dabei nicht unbedingt im Blick. Schon die erste hat ihn tatsächlich überrascht. „Es ist ein anspruchsvoller Platz, vor allem vom Tee. Aber wenn man die richtigen Stellen trifft, spielt er sich gar nicht so lang. Ich habe viele Driver und Mini-Driver vom Tee geschlagen – und heute hat einfach alles zusammengepasst."
Bräunig: „Genau so will ich weitermachen“ Bester Deutscher zu Halbzeit ist Christian Bräunig, der sich mit zwei 68er Runden in die Top Ten spielen konnte. „Ich bin sehr zufrieden“, sagte der 33-Jährige. „Insgesamt war der Putter das Highlight: Ich habe eigentlich keinen machbaren Putt ausgelassen und einige aus 5, 6 Metern gelocht, das gibt einem hier eine ganz andere Sicherheit und Lockerheit vom Tee. Wenn man hier nicht gut puttet, baut sich sofort viel Druck aufs lange Spiel auf – das war für mich bisher der Schlüssel zum Erfolg, und genau so will ich weitermachen.“
Vor dem Moving Day liegt Bräunig, der nach seinem erneuten Aufstieg von der Pro Golf Tour vor dieser Saison noch auf ein Spitzenergebnis auf der HotelPlanner Tour wartet, sieben Schläge hinter der Spitze auf dem geteilten sechsten Rang. „Insgesamt geht es bei mir seit ein paar Wochen spürbar in die richtige Richtung, auch wenn ich noch keine komplett fehlerfreie Runde über vier Tage zusammenbekommen habe – aber ich mache mir da keinen Druck, gebe einfach mein Bestes