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Kahlschlag bei VW? So könnte es weitergehen
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Der VW-Aufsichtsrat berät diesen Donnerstag in Wolfsburg über neue, drastische Sparpläne für den Konzern. Konzernchef Oliver Blume hatte bereits im Frühjahr angekündigt, den Sparkurs deutlich verschärfen zu wollen. Laut Manager Magazin könnten weltweit bis zu 100 000 Stellen wegfallen, doppelt so viele wie bisher geplant. Vier Werke des VW-Konzerns in Deutschland droht demnach sogar bis 2034 die Schließung: Hannover, Emden, Zwickau und Neckarsulm.
Blume begründet den massiven Sparkurs mit verschärften Rahmenbedingungen. So verkauft VW heute etwa zwei Millionen Autos weniger als vor der Corona-Pandemie, sagt Christina Kunkel, die für die SZ-Wirtschaftsredaktion über die Automobilindustrie berichtet. Besonders der chinesische Markt sei eingebrochen und viele Werke seien nicht ausgelastet. Aber einfach sei es nicht, bei VW so einen Sparkurs durchzusetzen, sagt Kunkel. Schließlich bestehe bis 2031 noch eine Jobgarantie. Zudem haben das Land Niedersachsen und Arbeitnehmervertreter eine Sperrminorität im Aufsichtsrat.
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Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Johannes Korsche, Ann Marlen Hoolt, Luis Münch
Produktion: Juno Graner
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ZDF
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