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Back to EpisodesDie Woche #15 – Der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden
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**Im Gespräch Mit Christian Schwalb, 1. Vorsitzender des Vereins Zukunft für Finanzberatung ** Das Image des Versicherungsvertriebs in Deutschland ist – sagen wir es mal positiv – verbesserbar. Und genau das will Christian Schwalb mit seinem Verein „Zukunft für Finanzberatung“ erreichen. Als Initiative im Jahr 2016 gestartet, wurde der Verein 2018 auf der DKM offiziell gegründet. Mittlerweile unterstützen 36 Förderer und Mitglieder das Vorhaben. Inwiefern Projekte wie das 2019 gestartete Portal „Mein Geld kann mehr“ das Image der Finanzberatung verbessern kann, und was der einzelne Vermittler davon hat, erklärt der Vereinsvorsitzende Schwalb im Interview.
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Die News der Woche, Teil 1 Getsurance ist insolvent
Die Nachricht kam Ende letzter Woche durchaus überraschend. Der digitale Versicherer Getsurance, der unter anderem Berufsunfähigkeits- und Krebsversicherungen übers Internet verkauft, ist zahlungsunfähig und hat Insolvenz angemeldet. Das bestätigte der Insolvenzverwalter, Friedemann Schade, auf Nachfrage von Pfefferminzia. Wie viel Geld denn so ungefähr fehlt, um den Verpflichtungen nachzukommen, fragten wir weiter. Dazu konnte der Rechtsanwalt uns aber keine konkrete Antwort geben: „Wir prüfen derzeit die wirtschaftliche Lage des Unternehmens“, sagt er.
Der normale Geschäftsbetrieb des 2016 von den Brüdern Viktor und Johannes Becher gegründeten Insurtechs soll bis auf weiteres normal weiterlaufen. „Die Vermittlung und Betreuung der Versicherungsverträge werden unverändert fortgesetzt. Die Gehälter der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind über Insolvenzgeld abgesichert“, berichtet Schade.
Die bestehenden Versicherungsverträge seien von der Insolvenz nicht betroffen, betont der Fachanwalt für Insolvenzrecht. „Die Verträge zwischen den Kunden und der Versicherung bestehen unverändert fort, ohne dass sie von der Insolvenz der Getsurance GmbH beeinflusst würden. Die Insolvenz hat keine Auswirkungen auf den Versicherungsschutz der Kunden.“ Zum Jahreswechsel werde man erneut prüfen, unter welchen Bedingungen eine weitere Fortführung des Unternehmens möglich sei, so der Insolvenzverwalter.
Auf unserer Facebook-Seite sorgte die Meldung durchaus für Häme in Richtung des Digital-Versicherers. „Kein Mitleid mit denjenigen, die das Rad neu erfinden wollten und dabei nur Mist produzieren“, schreibt dort ein Leser. „Vielleicht wollten die erstmal Miese machen, wie Amazon, und dann die Welt übernehmen“, scherzt ein anderer. Na, so weit wird es wohl nicht kommen. Aber wie es mit dem Digital-Versiche