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Bienen füttern im Spätsommer: was, wann und wie viel Winterfutter
Description
In dieser Folge des Honigraum-Podcasts geht es um die Auffütterung im Spätsommer und warum sie
neben der Varroa-Behandlung über eine gute Überwinterung entscheidet. Markus Habermehl erklärt
Timing, Futterarten, Mengen und die typischen Fehler.
Das richtige Timing
Der Zeitpunkt ist entscheidend, damit die Winterbienen geschont werden. Zu spätes Füttern belastet
sie, zu frühes verkleinert unnötig das Brutnest. Gefüttert wird nach der Ernte und abgestimmt auf die
Varroa-Behandlung, damit das Volk mit vollen Vorräten in den Winter geht.
Die Futterarten im Vergleich
• Fertigsirup: bequem und gleichmäßig.
• Selbst angerührtes Zuckerwasser: günstiger, aber aufwendiger.
• Futterteig: die Lösung für spätere Notgaben.
Wie viel Futter?
Als grobe Orientierung nennt Markus 15 bis 20 Kilo pro Wintervolk, betont aber: Volksstärke,
Beutensystem und Standort zählen. Wichtiger als feste Tabellen ist die Gewichtskontrolle der Beuten,
regelmäßig wiegen und nachkontrollieren.
Markus aus eigener Erfahrung
Markus schildert offen, dass er im Winter zu leichte Völker hatte und später Futterteig direkt auf die
Rähmchen legen musste. Seine Lehre daraus: wiegen, wiegen, wiegen.
Die häufigsten Fehler
Zu spät füttern, zu wenig füttern, zu dünnes Winterfutter und offenes Füttern, das Räuberei auslöst.
Sein Fazit: rechtzeitige, passende und kontrollierte Auffütterung ist die Grundlage für einen guten
Start ins Frühjahr.