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Schwere Spur
Description
Die „schwere Spur“ gehört zu den Begriffen, die im Mantrailing seit Jahrzehnten verwendet werden. Viele Hundeführer und Trainer sprechen über sie, als wäre ihre Existenz selbstverständlich – doch gibt es dafür überhaupt einen wissenschaftlichen Nachweis?
In dieser Folge werfen wir einen kritischen Blick auf eines der bekanntesten Konzepte der Suchhundearbeit. Wir sprechen darüber, woher die Vorstellung der schweren Spur stammt, was wir über Geruch tatsächlich wissen, welche Rolle Thermik, Wind und Umlagerung spielen und warum die Gehstrecke einer Person nicht automatisch mit der Geruchsstrecke des Hundes übereinstimmen muss.
Vor allem aber geht es um eine zentrale Frage: Woher wissen wir eigentlich, dass der Hund falsch liegt, wenn er nicht dort arbeitet, wo wir ihn erwarten?
Eine Folge über Geruch, Wahrnehmung, Denkmodelle – und darüber, warum wir oft nur das Arbeitsverhalten des Hundes beurteilen können, nicht aber die unsichtbare Geruchswelt, in der er sich bewegt.
Themen dieser Folge: Woher stammt der Begriff „schwere Spur“? Gibt es wissenschaftliche Belege für ihre Existenz? Warum wir Geruch nicht sehen können Thermik, Wind und Umlagerung Die historische Wasserspur Warum die Gehstrecke nicht automatisch die Geruchsstrecke ist Die Gefahr, Hunde an unseren Theorien statt an ihrem Verhalten zu messen Was wir im Mantrailing tatsächlich beurteilen können – und was nicht
Mehr Informationen: Karina Kalks Sachverständige für Hunde | Autorin | Mantrail Academy Austria
Buch: „Dem Geruch auf der Spur – Geruchssinn verstehen bei Hund und Mensch“
Die Frage dieser Folge: Folgt der Hund dem Geruch – oder unserer Vorstellung davon, wo Geruch sein müsste?