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Roboter, die fliegen wie Bienen

Roboter, die fliegen wie Bienen

Season 2 Episode 29 Published 3 weeks, 6 days ago
Description

Lou hat von „Roboter-Bienen" gehört - und sorgt sich: Ersetzen die jetzt die echten Bienen? Robin gibt sofort Entwarnung: Nein. Aber die Idee dahinter ist wirklich wow. Forschende bauen winzige Flug-Roboter nach dem Vorbild echter Insekten.

Die RoboBee ist so groß wie eine Münze und leichter als eine einzige Büroklammer - du bräuchtest rund dreißig davon, um eine Münze aufzuwiegen. Ihre Flügel schlagen über hundert Mal pro Sekunde, genau wie bei echten Insekten. Dahinter steckt die Bionik: von der Natur abgucken und nachbauen. Den Klettverschluss zum Beispiel hat ein Mann von den Kletten im Fell seines Hundes abgeschaut, die spitze Nase superschneller Züge stammt vom Eisvogel und leise Technik von den ausgefransten Federn der Eule.

Robin und Lou klären, wofür man solche Mini-Flieger braucht (Such- und Rettungseinsätze in engen Spalten, Umwelt-Messungen, Hilfe beim Bestäuben), warum der Strom das größte Problem ist (erst am Kabel, jetzt mit Sonnen-Segeln) und warum echte Bienen trotzdem unersetzlich bleiben. Mit Bionik-Quiz, einem Blick nach Stuttgart und einer Mitmach-Aufgabe - dem Bionik-Blick für daheim.

Das hörst du in dieser Folge

  • Was eine RoboBee ist: so groß wie eine Münze, leichter als eine Büroklammer
  • Dass ihre Flügel über hundert Mal pro Sekunde schlagen - wie echte Insekten
  • Was Bionik heißt: von der Natur abgucken und nachbauen
  • Bionik-Beispiele: Klettverschluss (Kletten), Zug-Nase (Eisvogel), leise Technik (Eule), Gecko-Kleber, Lotus-Effekt
  • Wofür Roboter-Bienen helfen könnten: Such- und Rettung, Messungen, Bestäuben
  • Warum der Strom so schwierig ist - vom Kabel zur Solar-RoboBee
  • Warum echte Bienen unersetzlich sind (Wackel-Tanz!) und Roboter nur Helfer
  • Warum Bienen so wichtig sind - jeder dritte Bissen dank Bestäubern

Für wen ist diese Folge?

Für neugierige Kinder ab 6 Jahren, die Roboter, Tiere und Erfindungen lieben. Für Eltern und Großeltern, die zeigen wollen, wie Technik von der Natur lernt. Für Lehrkräfte in Sachunterricht und Technik (Klasse 1 bis 6) als Einstieg in Bionik, Insekten und Umweltschutz. Spielzeit rund 12 Minuten.

Mitmach-Aufgabe für daheim

Übt den Bionik-Blick: Sucht in eurer Wohnung eine Sache, die von der Natur abgeschaut ist (Klettverschluss, Schwimmflossen wie Entenfüße - was noch?). Und helft den echten Bienen: Pflanzt mit euren Eltern ein paar bienenfreundliche Blumen auf den Balkon oder in den Garten. Überlegt: Wenn ihr etwas von einem Tier abschauen könntet - was wäre es?

Kapitel

00:00 Wirklich wahr! Begrüßung
00:35 Was ist da los? Roboter, die fliegen wie Bienen
01:05 Was ist passiert? Die RoboBee
03:30 Bionik: von der Natur abgucken (mit Quiz)
06:30 Wofür? Such-Rettung, Strom, Bestäuben
09:15 Was bedeutet das für uns? Forschung in Stuttgart und Bienen schützen
11:35 Cliffhanger und Verabschiedung

Häufige Fragen zu dieser Folge

Was ist eine RoboBee? Ein winziger Flug-Roboter nach dem Vorbild von Insekten, etwa so groß wie eine Münze und leichter als eine Büroklammer. Die Flügel schlagen über hundert Mal pro Sekunde. Quelle: Harvard Wyss Institute.

Was ist Bionik? Von der Natur abgucken und nachbauen. Beispiele: Klettverschluss (von Kletten), die Nase superschneller Züge (vom Eisvogel), leise Technik (von der Eule).

Ersetzen Roboter-Bienen die echten Bienen? Nein. Echte Bienen können viel mehr (zum Beispiel sich mit dem Wackel-Tanz verständigen). Roboter könnten nur in besonderen Fällen helfen - echte Bienen bleiben unersetzlich.

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  • Folge 030 - Frag nach! Warum ist das Meer eigentlich salzig?
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