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Back to EpisodesBrauchst du jetzt eine GEO-Strategie für die KI-Suche?
Episode 440
Published 1 month, 3 weeks ago
Description
Gerade schreiben dich vielleicht Berater oder Tools an, die dir eine GEO- oder Answer-Engine-Strategie verkaufen wollen. Und überall liest du, dass die KI-Suche jetzt alles verändert. Die Frage dahinter: Musst du etwas komplett Neues tun – oder reicht dein SEO?
Google hat im Mai offiziell Stellung bezogen: Wer gutes SEO macht, muss für die KI-Suche kaum etwas ändern. Das stimmt zu einem großen Teil – ist aber nicht die ganze Wahrheit. Wir ordnen nüchtern ein, was wirklich zählt und wo Google im eigenen Interesse etwas zu einfach macht.
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Was Google sagt – und warum es zu 80 Prozent stimmt
Die KI-Übersicht und der KI-Modus von Google bauen auf demselben Ranking-System wie die klassische Suche auf. Wer organisch nicht auftaucht, taucht meist auch in der KI-Antwort nicht auf. Das Fundament bleibt also dasselbe:
• Technische Basis: schnelle Ladezeit, saubere Indexierbarkeit und Crawlbarkeit
• Inhalte mit echtem Mehrwert, die deine Expertise erkennbar machen
• Sichtbarkeit dadurch, dass andere über dich reden und auf dich verweisen
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Warum es trotzdem komplexer ist
Google ist nicht das einzige Spielfeld. ChatGPT, Claude, Perplexity und Gemini haben eigene Quellen und eine eigene Logik – nur ein Bruchteil dessen, was ChatGPT zitiert, steht überhaupt in Googles Top 10:
• ChatGPT zieht stark aus Bing, Reddit, Wikipedia und LinkedIn
• Perplexity hat einen eigenen Index und bevorzugt Inhalte der letzten 30 Tage
• Claude gewichtet B2B, Glaubwürdigkeit, fachliche Tiefe und Autorenprofile
• Gemini wertet kontinuierlichen YouTube-Content als Faktor
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Die vier Google-Mythen im Daten-Check
Google nennt vier Dinge, die du angeblich nicht mehr brauchst. Außerhalb von Google zeichnen die Daten anderer Tools ein anderes Bild:
• Content-Struktur: rund 44 Prozent der Erwähnungen stammen aus den ersten 30 Prozent einer Seite
• Strukturierte Daten: ChatGPT zitiert Seiten damit rund 40 Prozent häufiger
• Externe Erwähnungen: 85 Prozent aller Marken-Nennungen in KI-Antworten kommen nicht von der eigenen Seite
• Klare Antwort früh: rund 44 Prozent der Erwähnungen stammen aus der Einleitung, nicht aus der Tiefe
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Lokal verkaufen? Dann ist die Lage anders
Wer ein Einzugsgebiet bedient, muss sich um GEO vorerst weniger Sorgen machen:
• ChatGPT empfiehlt aktuell nur rund 1 Prozent Geschäftsstandorte, Google rund 36 Prozent im Local Pack
• Für lokale Empfehlungen nutzt ChatGPT nicht Google Maps, sondern Yelp, Apple Maps und Verzeichnisse
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Dein nächster Schritt
Nicht in Panik geraten und nicht blind Wundertaktiken hinterherlaufen – aber auch nicht ignorieren. Geh in dieser Reihenfolge vor:
• Erst messen: spezialisierte KI-Sichtbarkeits-Tools wie Peec AI zeigen, wo du in KI-Antworten auftauchst
• Dann die SEO-Grundlagen, externe Erwähnungen und deine Content-Struktur prüfen
• Zuletzt klären, welche KI-Plattform für deine Zielgruppe überhaupt relevant ist
Wer das ruhig und strukturiert angeht, spart sich teure Schnellschüsse – und bleibt sichtbar, egal wie sich das Feld entwickelt.
Links:
- https://developers.google.com/search/docs/fundamentals/ai-optimization-guide?hl=de
- https://ayzeo.com/blog/geo-is-just-seo-for-google-only