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#243 Ausbildung für wen? Wenn das System sich selbst wichtiger nimmt als die Azubis
Episode 243
Published 1 month, 2 weeks ago
Description
Das Ausbildungssystem wurde nicht für Azubis gebaut.
Das sagt jemand, der selbst mittendrin sitzt.
Steven Walsh ist Strategy & Partner Manager, Präsident der IG UnBB und Präsident der Kommission B&Q in der Schweizer ICT-Berufsbildung. Er gestaltet Ausbildungsordnungen mit, sitzt in Gremien, kennt die Mechanismen und er spricht offen darüber, was in diesen Mechanismen nicht stimmt.
In dieser Folge sprechen Marc und Steven über die unbequeme Frage, für wen das Berufsbildungssystem eigentlich existiert. Über Jugendliche, die in der Schule auffällig waren und in der Ausbildung aufblühen. Über Prüfungen, die Vergangenheit abfragen, obwohl wir Menschen für die Zukunft ausbilden. Und über einen Schweizer Versuch, Azubis direkt in die Gestaltung ihrer eigenen Ausbildung einzubinden mit überraschenden Ergebnissen.
Außerdem: Warum agile Methoden auch in der Berufsbildung funktionieren. Was Marc von seiner 13-jährigen Tochter über Content Creation lernen musste. Und warum der Satz "Das hat man schon immer so gemacht" heute eine ganze Generation verlieren kann.
Infos zum Gast: Steven Walsh
LinkedIn: linkedin.com/in/berufsbildungsprofi
Tätigkeiten: Strategy & Partner Manager, Präsident IG UnBB, Präsident Kommission B&Q, Vorstandsmitglied, Referent zu Agilität in der Bildung
Themen dieser Folge:
Für wen ist das Berufsbildungssystem wirklich gebaut?
Agile Methoden in der Ausbildung was steckt dahinter?
Azubis als Sparringspartner im eigenen Ausbildungssystem
Warum wir vielleicht das Falsche prüfen
Jugendliche, die in der Schule scheitern und in der Ausbildung aufblühen
ICT-Fachkräftemangel: 54.000 fehlende Stellen bis 2033
Berufsentwicklung im 5-Jahres-Rhythmus reicht das?
Bildungswahl als soziale Prägung, nicht als freie Entscheidung