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Wie entstehen Regenbögen?
Description
Warum sieht eigentlich jeder Mensch seinen eigenen Regenbogen? Lou will es seit der Pflanzen-Folge wissen. Robin nimmt sie mit ins Innere eines Wassertropfens und erklärt, was beim Sonnenlicht wirklich passiert: rein, ab, raus - drei Schritte. Brechung, Reflektion, noch eine Brechung. Und beim Rauskommen sortiert sich das weiße Licht in seine sieben Farben.
Außerdem treffen wir Isaac Newton mit seinem Prisma aus dem Jahr 1666, klären den 42-Grad-Trichter, warum doppelte Regenbögen spiegelverkehrte Farben haben und warum der Topf mit Gold am Bogen-Ende nicht zu erreichen ist. Mitmach-Experiment für daheim: Gartenschlauch, Sonne im Rücken, eigener Regenbogen.
Das hörst du in dieser Folge
- Warum man Regen UND Sonne gleichzeitig braucht für einen Regenbogen
- Welche drei Schritte das Licht in einem Wassertropfen macht
- Warum weißes Sonnenlicht in Wahrheit aus sieben Farben besteht
- Was Isaac Newton 1666 mit seinem Prisma herausgefunden hat
- Wie der 42-Grad-Trichter funktioniert - der Grund für deinen persönlichen Regenbogen
- Warum bei doppelten Regenbögen Rot unten und Violett oben stehen
- Was ein Tau-Bogen ist und warum man ihn so selten sieht
- Cliffhanger zur Scharf-Folge - wie dein Mund täuscht, wenn du Chili isst
Für wen ist diese Folge?
Für Kinder ab 6 Jahren, die Regenbögen lieben und endlich verstehen wollen, woher die kommen. Für Eltern und Großeltern, die mit kindgerechten Antworten bei der nächsten Frage punkten wollen. Für Lehrkräfte in Sachunterricht und Physik (Klasse 3 bis 7) als Einstieg ins Thema Optik, Lichtbrechung und Newton'sches Spektrum. Mit Mitmach-Experiment für drinnen und draußen.
Mitmach-Experiment für daheim
Sonniger Tag. Sonne im Rücken. Gartenschlauch in der Hand. Daumen leicht auf die Düse, damit das Wasser fein zerstäubt. Sprühe nach vorne in die Luft. Im Sprühnebel erscheint ein echter Regenbogen - genau im 42-Grad-Winkel. Dein eigener. Keiner sonst sieht den gleichen. Indoor-Variante: ein Glas Wasser auf weißem Papier in einen Sonnenstrahl stellen - hinten am Rand erscheinen die Spektral-Farben.
Kapitel
00:00 Wirklich wahr! Begrüßung
00:30 Frag nach: Wie entstehen Regenbögen?
01:00 Was braucht es für einen Regenbogen?
02:30 Was passiert im Wassertropfen?
05:00 Newton 1666 - Farben kommen aus dem Licht
06:30 Warum jeder seinen eigenen sieht
08:00 Mini-Spiel: Doppelter Regenbogen
08:45 Mitmach: Gartenschlauch-Regenbogen
10:00 Cliffhanger zur Scharf-Folge
10:30 Verabschiedung und KI-Disclosure
Häufige Fragen zu dieser Folge
Warum hat ein Regenbogen sieben Farben? Weil weißes Sonnenlicht aus vielen Wellenlängen besteht und sich beim Durchlauf durch einen Wassertropfen auffächert. Rot biegt sich am wenigsten, Violett am stärksten. Dazwischen liegen Orange, Gelb, Grün und Blau - klassisch sieben benannte Farben.
Warum sieht jeder Mensch seinen eigenen Regenbogen? Weil der Regenbogen-Effekt von einem 42-Grad-Winkel zwischen Sonne und Beobachter-Augen abhängt. Wer einen Schritt zur Seite geht, sieht den Bogen aus leicht anderen Wassertropfen.
Warum sind die Farben im zweiten Regenbogen umgekehrt? Beim zweiten Regenbogen wird das Licht zweimal im Tropfen reflektiert. Das dreht die Farb-Reihenfolge um: Rot landet unten, Violett oben. Zwischen beiden Bögen liegt das dunklere „Alexander'sche Dunkelband".
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Quellen und Belege
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