Episode Details

Back to Episodes
Als Barista selbstständig: Wie hohe Umsätze mit mobiler Kaffeebar klappen (#313 mit Mark Rüter von Coffee-Bike)

Als Barista selbstständig: Wie hohe Umsätze mit mobiler Kaffeebar klappen (#313 mit Mark Rüter von Coffee-Bike)

Episode 313 Published 3 weeks ago
Description

Ein eigenes Café eröffnen, aber ohne hohe Fixkosten? Mark Rüter von Coffee-Bike erklärt, wie der Einstieg mit einer mobilen Kaffeebar funktioniert: Es geht um Startkosten, Umsätze, Genehmigungen, Standorte und den Start im Nebenberuf.

Das erwartet dich

  • Welche Vorteile eine mobile Kaffeebar gegenüber einem Café bietet
  • Welche Produkte mit einem Coffee-Bike verkauft werden können
  • Wo eine mobile Kaffeebar stehen darf
  • Welche Genehmigungen für den Start wichtig sind
  • Warum Caterings oft planbarer sind als Straßenverkauf
  • Welche Standorte hohe Umsätze ermöglichen können
  • Welche Kosten im Franchise-Modell anfallen
  • Wie der Start auch nebenberuflich funktionieren kann
  • Für wen sich die Selbstständigkeit als Barista eignet
  • Welche Anfängerfehler Gründer vermeiden sollten

Key-Takeaways

  • Der Einstieg ist mit rund 10.000 Euro möglich. Im Vergleich zum stationären Café ist das Startkapital deutlich niedriger. Dort entstehen schnell sechsstellige Kosten für Umbau, Ausstattung, Miete und Personal.
  • Die Verdienstchancen hängen stark vom Einsatzmodell ab. Wochenmärkte bringen laut Mark Rüter eher 250 bis 300 Euro Tagesumsatz. Caterings, Events und feste Standorte können deutlich höhere Umsätze ermöglichen.
  • Caterings sind besonders attraktiv, weil der Umsatz vorher feststeht. Ein kleines B2C-Catering startet laut Beispiel bei knapp 700 Euro für drei Stunden. Größere Firmen- oder Messe-Caterings können mehrere tausend Euro Umsatz bringen.
  • Feste Standorte können sehr umsatzstark sein. Mark Rüter nennt Kliniken und touristische Standorte mit 150.000 bis 200.000 Euro Jahresumsatz. Ein besonders starker Touristenstandort schafft laut Beispiel über 300.000 Euro Umsatz.
  • Auch nebenberuflich kann sich das Modell rechnen. Einige Partner arbeiten laut Mark Rüter nur fünf bis sechs Tage im Monat. Sie erzielen damit teils 5.000 bis 6.000 Euro zusätzlichen Monatsumsatz.
  • Events können mit wenigen Einsatztagen hohe Umsätze bringen. Laut Mark Rüter erzielen manche Partner mit zwei bis drei Events im Monat rund 8.000 bis 10.000 Euro Umsatz. Entscheidend sind gute Veranstaltungen und passende Standgebühren.
  • Die Marge auf Kaffeespezialitäten ist stark. Bei einem Cappuccino für 4 Euro bleiben laut Beispiel rund 70 Prozent Rohertrag. Darin sind Mehrwertsteuer, Franchise-Gebühr und Wareneinsatz bereits berücksichtigt.
  • Die laufenden Fixkosten bleiben vergleichsweise überschaubar. Die Bike-Miete liegt bei 339 Euro pro Monat. Mit E-Antrieb sind es 399 Euro. Dazu kommen Waren, Franchise-Gebühren, IT- und Marketingpauschale sowie mögliche Standgebühren.
  • Der freie Verkauf ist nicht automatisch die beste Umsatzquelle. Innenstädte wirken attraktiv, sind aber oft umkämpft. Spannender können Kliniken, Zoos, Parks, Touristenorte, Messen und private Flächen sein.
  • Wer wachsen möchte, kann mit mehreren Bikes arbeiten. Laut Mark Rüter sind zwei bis drei Coffee-Bikes oft die beste Größe. Ein Bike steht dann häufig an einem festen Standort, weitere Bikes laufen über Caterings und Events.

Über Mark Rüter und Coffee-Bike Mark Rüter ist Geschäftsführer der Coffee-Bike GmbH aus Osnabrück. Er übernahm die Geschäftsführung im Jahr 2019.

Coffee-Bike ist ein Franchise-System für mobile Kaffeebars. Die Coffee-Bikes sind autark einsetzbar und für Kaffee-Catering, Events und feste Standorte gedacht. Laut Unternehmen betreut ein rund 40-köpfiges Team die Franchise-Partner aus der Osnabrücker Zentrale

Mehr zum Franchise mit Coffee-Bike

Auf Für-Gründer.de erklären wir dir alles rund um die

Listen Now