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Back to EpisodesDie tägliche Nahrung
Description
Tägliche Nahrung für den Geist
So wie wir jeden Tag essen und trinken müssen, um uns zu erhalten, braucht auch unser Geist täglich Nahrung, wenn er zielgerichtet weiterleben will. Der Verfasser dieses Textes erinnert seine Glaubensgeschwister daran, indem er ermahnt und auf vergangene, ernste Geschehnisse hinweist. Menschen sind leider vergesslich und leicht vom Weg abzubringen. Wir neigen oft dazu, vom gesteckten Ziel abzuirren. Durch das tägliche Auseinandersetzen mit den heiligen Schriften haben wir aber eine gute Chance, unser Ziel dennoch zu erreichen. Gut, wenn man da einen Helfer hat, der einen ermahnt und nicht müde wird, auf das Wesentliche hinzuweisen.
Achten auch wir darauf, dass wir den nicht abweisen, der vom Himmel her redet. Also, mit anderen Worten: bleiben wir dran!
Die angekündigte Erschütterung aller Dinge
Der Schreiber des Hebräerbriefes erinnert die Adressaten, so auch uns, die wir heute darin lesen können, an die Zukunft. So lesen wir schon beim Propheten Haggai im zweiten Kapitel, dass Gott, der Allmächtige, noch einmal Himmel und Erde, Land und Meer erschüttern wird.
Was wir bei Erdbeben beobachten können, ist, dass nach starken Erschütterungen alles Lose und leicht Erbaute zusammenfällt und zerstört wird. Lediglich die aufwändig und gewissenhaft errichteten Gebäude bleiben stehen und halten stand. So wird es wohl auch am Ende der uns vertrauten Welt sein, wenn Gott alles erschüttern wird.
Niemand weiß wann, niemand kann sich das Ausmaß vorstellen, mit welcher Wucht dieses furchtbare Ereignis vor sich gehen wird. Jedoch wird es wohl in einer Dimension stattfinden, wie wir das noch niemals erlebt haben. Bei Haggai heißt es, dass die Nationen erzittern werden.
Auf Fels gebaut – Vertrauen in Jesus
Ich denke, dass wir keine Angst zu haben brauchen – egal was kommt. Die Liebe und das Vertrauen in Jesus wird auch uns dieses große, angekündigte Ereignis unbeschadet überstehen lassen, aber die Bedingung, bei Jesus und seinen Worten zu bleiben, ist dazu notwendig.
Ich erinnere an die Worte Jesu, wenn er am Ende der Bergpredigt spricht: „Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet. Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf Sand baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, da fiel es ein und sein Fall war groß."
Für das Materielle sowie für das Geistliche gilt gleichermaßen: das Wahre, Echte, Gute, Saubere, Klare, Lichte bleibt bestehen – alles andere ist zum Verfall bestimmt. Die große Erschütterung, von der hier die Rede ist, wird nicht nur alles Falsche und Unechte zerstören, es wird auch das erwartete Reich herstellen, auf das die Christen sehnlichst warten. So wie damals die materielle Erschütterung der geistlichen Erschütterung vorausging, ist vermutlich das zukünftige Ereignis ebenfalls zu verstehen – sie bedingen einander.
Unser Gott ist ein verzehrendes Feuer. Sein Wort ist ein zweischneidiges Schwert, ein Feuer, das alles verbrennt, was nicht klar und sauber ist. Sein Wort hat einen Läuterungsprozess in Gang gesetzt, der dann – am Tag der Tage – vollendet sein wird.
Der Tag Jahwes und die Hoffnung der Gläubigen
Über diesen Tag Gottes lesen wir im 2. Kapitel des Buches Jesajas: „Da werden stolze Augen gesenkt / und hochmütige Männer geduckt. / Jahwe allein ist groß an jenem Tag. Denn Jahwe, der allmächtige Gott, hat einen Tag bestimmt, / an dem er alles erniedrigen wird, / alles, was groß, stolz und überheblich ist, alle Zedern auf dem Libanon, / wie stolz und hoch sie auch sind, / und alle Eichen auf dem Baschan, alle hoh