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Wie über Flucht berichten in Zeiten der Abschottung?

Published 4 months, 3 weeks ago
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Noch nie waren weltweit so viele Menschen auf der Flucht wie heute. Gleichzeitig kommen in Europa immer weniger Schutzsuchende an. Das liegt auch an einer Asylpolitik, die die Grenzen der EU immer weiter nach außen verlagert. Nun wollen die Mitgliedstaaten auch sogenannte Rückführzentren in Drittstaaten ermöglichen – ein weiterer Schritt in einer Migrationspolitik, die auf Abschreckung und Auslagerung setzt.

Während die Politik über Grenzschutz, Abschiebungen und Rückführungen diskutiert, geraten die Geschichten der Menschen hinter den Zahlen zunehmend aus dem Blick. Wie erzählt man von Flucht in einer Zeit, in der viele die Debatte längst satt haben? Und kann Journalismus überhaupt noch etwas bewegen?

Darüber spricht in dieser Folge der fernverbindung Judith Poppe mit unserem Nordafrika-Korrespondenten Mirco Keilberth. Diese Folge entstand am 02. Juni 2026 um 14 Uhr mitteleuropäischer Zeit.

📖 Zum Weiterlesen:

-Wie Libyen Europas Drecksarbeit im Mittelmeer macht, Bericht von Mirco Keilberth und Fabian Schroer, 15.05.2026

-Die stille Katastrophe im Mittelmeer geht immer weiter, Bericht von Mirco Keilberth, 06.04.2026

-Das stille Sterben im Mittelmeer Reportage von Fabian Kretschmer), 03.02.2026

💌 Das Fernverbindung-Team ist zu erreichen unter fernverbindung@taz.de

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