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Neue EU-Asylregeln: Europa schottet sich weiter ab
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Die EU will abgelehnte Asylbewerber künftig auch in Abschiebezentren außerhalb der Europäischen Union inhaftieren. Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) erwartet dazu noch in diesem Jahr erste Vereinbarungen mit Drittstaaten. Doch bislang hat sich noch kein Land offiziell dazu bereit erklärt.
Die neuen Regeln ergänzen die große EU-Asylreform von 2024, mit der Abschiebungen erleichtert und irreguläre Migration stärker begrenzt werden soll. Befürworter erwarten sich davon mehr Kontrolle über Migration und eine abschreckende Wirkung. Kritiker warnen dagegen vor rechtlichen Unsicherheiten und einer Auslagerung europäischer Verantwortung.
In dieser Folge spricht Brüssel-Korrespondent Josef Kelnberger darüber, wie die geplanten Abschiebelager in Drittstaaten funktionieren sollen.
Weitere Nachrichten: Mehr arme Menschen in Deutschland; Besuch des Kölner Doms soll Eintritt kosten.
Zum Weiterlesen und -hören:
Hier lesen Sie Josef Kelnbergers Text über die neuen EU-Abschieberegeln, die Lager außerhalb Europas möglich machen sollen und hier lesen Sie seine Analyse dazu.
Unseren Recherchepodcast “Das Thema” über den Irrsinn italienischer Lager in Albanien für abgeschobene Asylbewerber hören Sie hier.
Die Folge von “Das Thema” über Epsteins Helfer finden Sie hier und den Text dazu hier.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Luis Münch
Produktion: Julias Zimmer
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