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Back to EpisodesGlaube lohnt sich – versprochen
Description
Werbung, Zweifel und der Glaube an Gott
„Nee, ich glaube nicht, dass das funktioniert. Das klingt zu gut, um wahr zu sein!“ „Doch, doch. Du kannst mir glauben! Ich habe es selbst ausprobiert und meine Freundin auch. Das stimmt echt.“ „Bist du wirklich sicher?“ „Ja, wirklich. 100%. Meine Freundin hat mir zuerst auch nicht geglaubt, aber dann hat sie es ausprobiert und war begeistert!“
Bei manchen Werbeversprechen muss ich zweimal nachfragen, denn ich bin skeptisch geworden. Wie oft habe ich schon Werbeversprechen geglaubt nur, um dann enttäuscht zu werden. Wenn mir jetzt etwas angeboten wird, das zu gut klingt, um wahr zu sein, traue ich dem nicht recht. Außer wenn meine Schwester mir davon erzählt. Ich kenne sie und weiß, dass ich ihrem Urteil trauen kann. Besonders, wenn ich etwas Neues wagen möchte.
Das größte Wagnis meines Lebens ist der Glaube an Gott. Dort setze ich nicht nur ein paar Euro aufs Spiel, sondern mein Leben. Kein Wunder also, dass sich im Leben mit Gott immer wieder Zweifel einschleichen. Fragen. Ist das der richtige Weg? Kann ich Gott vertrauen? Kann ich Gott das glauben?
Diesen Fragen begegnet der Schreiber des Hebräerbriefs im elften Kapitel, aus dem der heutige Text stammt. Er macht Werbung für den Glauben, indem er mir von Menschen erzählt, die bereits geglaubt haben. Und er erzählt, was Gott getan hat. Die Werbung im Hebräerbrief kommt ohne Leuchtreklame und Sonderangebote aus. Im Gegenteil. Glaube fordert von mir alles. Aber der Text zeigt mir kraftvoll und eindrücklich den Charakter Gottes. Es ist, als ob der Schreiber des Hebräerbriefs zu mir als Leserin sagt: „Warte, ich erzähle dir von Mose. Der hat geglaubt. Und schau mal, was dann passiert ist!“
Der Glaube von Mose – ein Vorbild für meinen eigenen Glauben
Der Glaube von Mose beginnt schon, als er ein kleines Baby ist. Der Glaube seiner Eltern umgibt ihn. Weil diese Gott glauben, verstecken sie den kleinen Mose, der eigentlich seine Geburt nicht hätte überleben dürfen. Später treibt Mose im Schilfkörbchen auf dem Nil. Die Tochter des Pharaos findet ihn. Das ist kein Zufall, sondern das Handeln Gottes. Die Antwort auf den Glauben der Eltern von Mose. Der Glaube seiner Eltern legt den Grundstein für seinen eigenen Glauben.
Der Glaube an Gott muss mein eigener werden, denn Glaube ist etwas zwischen Gott und mir. Das muss ich selbst tun. Aber ich muss es nicht alleine tun. Ich kann mich an den Menschen orientieren, die vor mir geglaubt haben und an denen, die es mit mir tun.
Wenn ich anfange an Gott zu glauben, macht er mich zu einem neuen Menschen. Ich gehöre jetzt zu ihm. Zu seinem Volk. Ich jage nicht mehr dem nach, was der Rest der Welt als erstrebenswert ansieht, sondern dem, was Gott für gut hält. Das tut auch Mose. Er verlässt den Palast des Pharaos, seine Götter und seinen Reichtum. Stattdessen will er zum Volk Israel gehören. Dem Volk Gottes, das gerade durch die Ägypter versklavt wird.
Manchmal gerate ich aufgrund meines Glaubens in Situationen, die mir Angst machen. Situationen, in denen ich einknicken will. Auch das erlebt Mose. Er muss dem Pharao standhalten. Das kann er nur durch den Glauben. Mose erlebt dabei, dass Gott ihm die nötige Kraft gibt. Das kann ich mir abgucken, und ich traue mich standzuhalten, weil Mose sich traut.
Ich habe es auch schon erlebt, dass mein Lebensweg scheinbar in einer Sackgasse endete. Was jetzt? Keine Ahnung?! Aber wie Gott Mose und das Volk Israel durch das Rote Meer führt, zeigt er auch mir immer wieder einen Weg, den ich allein nie gefunden hätte. Dank Moses Vertrauen kann ich diesen Weg auch gehen. Denn Mose geht ihn zuerst.
Ich muss meinen Glauben an Gott selbst leben, aber ich kann mir dabei ein Beispiel nehmen an Mose. Denn Gott ist immer noch derselbe. Damals wie heute. Er gibt mir Identität. Er hilft mir, standhaft z