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Podcast-Folge 270: GKV-Reform und Immobilienmarkt
Description
Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zu Folge 270 unseres Podcasts. Heute ist Freitag, der 29. Mai 2026.
Und diese Themen haben wir heute für Sie: • Im Schmolltalk sprechen wir über den Immobilienmarkt. • Mit Ulrich Mitzlaff von der Süddeutschen Krankenversicherung besprechen wir Rettungspläne für das Gesundheitssystem. • Und in den News der Woche gibt es Zahlen dazu, wie viele Deutsche sich das neue Altersvorsorgedepot zulegen wollen. Assekurata hat sich den aktuellen Zustand der privaten Krankenversicherung angeschaut. Pflegebeiträge für Kinderlose sollen steigen. Und die Aktuare fordern die Pflicht-Betriebsrente.
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Aus der Redaktion (#Schmolltalk) Der Immobilienmarkt scheint im Umbruch. Wir sprechen darüber.
Im Gespräch Mit Ulrich Mitzlaff, SDK Noch bevor die Wirtschaftsweisen ihre Vorschläge fürs Sozialsystem präsentierten, sprach ich mit Ulrich Mitzlaff, dem Vorstandschef der Süddeutschen Krankenversicherung, SDK. Interessanterweise ging es dabei gar nicht um die private Krankenversicherung, sondern um die gesetzliche und das Gesundheitssystem selbst. Er hat Ideen für ein stabileres System, die er mir hier vorstellt. Und er hat überraschende Ansichten zur geplanten Gesundheitsreform. Die Spannung ist nun zweifellos höher als in einer Blutdruckmanschette – also legen wir los.
Die News der Woche 52 Prozent der Deutschen können sich vorstellen, ein Altersvorsorgedepot zu eröffnen. Und das, obwohl sich nur 8 Prozent darüber gut informiert fühlen. Das zeigt eine aktuelle Umfrage im Auftrag des digitalen Vermögensverwalters Quirion. Das Altersvorsorgedepot löst ab 1. Januar 2027 die Riester-Rente ab und ermöglicht kapitalmarktbasiertes Sparen mit staatlicher Förderung.
Laut Umfrage ist die Abschlussbereitschaft für ein Altersvorsorgedepot bei den 16- bis 40-Jährigen am höchsten. Auch wer schon jetzt privat vorsorgt, ist deutlich aufgeschlossener. Beim Timing sind die Abschlussbereiten unter den Befragten gespalten: 46 Prozent planen, direkt zum Start am 1. Januar 2027 einzusteigen – weitere 46 Prozent wollen abwarten.
Als Vertragspartner ziehen die Befragten vor allem Banken und Neobroker oder digitale Vermögensverwalter in Betracht. Sie kommen alle auf 46 Prozent. Es folgt der Staat mit 44 Prozent. Dann erst Versicherungen mit 40 Prozent. Für 59 Prozent der Befragten sind verständliche und transparente Produktinfos das wichtigste Kriterium bei der Wahl eines Altersvorsorgedepots. Niedrige Gebühren rangieren auf Platz zwei, klare Regeln für die Auszahlung auf Platz drei.
Laut Umfrage würden die interessierten Befragten im Schnitt 181 Euro monatlich einzahlen, mit deutlichem Unterschied bei den Geschlechtern: Männer planen 223 Euro pro Monat zu investieren; Frauen nur 124 Euro.
Und was ist mit bestehenden Riester-Verträgen? Rund ein Viertel der Befragten mit aktivem Riester-Vertrag will den Vertrag behalten, aber ruhen lassen und parallel ein Altersvorsorgedepot eröffnen, um von der neuen Förderung zu profitieren. 22 Prozent planen, den bisher aktiven Riester-Vertrag in ein neu eröffnetes Altersvorsorgedepot zu übertragen.
Jingle Die private Krankenversicherung (PKV) hat im Jahr 2025 ihr drittes Wachstumsjahr in Folge verzeichnet. Das geht aus dem aktuellen Marktausblick der Kölner Rating-Agentur Assekurata hervor. In der Vollversicherung stieg die Zahl der Versicherten um 0,5 Prozent auf knapp 8,8 Millionen. Auch in der Zusatzversicherung hielt das Wachstum an; dort kletterte die Vertragszahl um 2,2 Prozent auf 32 Millionen.
Besonders gut entwickelte sich abermals die betriebliche Krankenversicherung (bKV). 60.600 Unternehmen bieten ihren Beschäftigten eine bKV an – 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Mittlerweile profitieren rund 2,8 Millione