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Muss ich das mitmachen? Die Philosophie des Nonkonformismus
Description
Sein wie alle anderen? Das passt nicht zum Ideal des Individualismus. Umgekehrt wird Anderssein aus Prinzip dogmatisch. Produktiver Nonkonformismus ist eine komplizierte Übung - und eine Denkaufgabe mit Geschichte. Ein Podcast von Beate Meierfrankenfeld
Credits:
Autorin: Beate Meierfrankenfeld
Redaktion: Bernhard Kastner
Regie: Frank Halbach
Technik: Anton Wunder
Sprecher: Christian Baumann, Irina Wanka
Im Interview:
- Dr. Sonja Engel, Soziologin
- Prof. Selma Rudert, Sozialpsychologin an der TU Kaiserslautern-Landau
- Prof. Dominik Schrage, Kultursoziologe an der TU Dresden
- Prof. Grit Straßenberger, Politikwissenschaftlerin an der Universität Bonn
Podcast-Tipps:
"Eigentlich bin ich frei" - Warum machen wir nicht mehr daraus?
Nie war die Freiheit des Menschen in der Geschichte größer: Wohnort, Beruf, Partnerschaft - bis hin zum Geschlecht: Scheinbar alles eine Frage des freien Willens. Wirklich? Warum machen wir eigentlich so wenig aus dieser Freiheit? (BR 2019) Autor: Fabian Mader
Hannah Arendt - Die Banalität des Bösen
Was bringt Menschen dazu, Böses zu tun? Aus Sicht von Hannah Arendt braucht es dazu nicht mehr als kollektive Gedankenlosigkeit, jedenfalls in einem Staat, der das Böse zum Ziel erhoben hat. Nichts anderes bedeutet die Banalität des Bösen. (BR 2018)
Utopien der Freiheit - Tu was du willst?
Freiheitsutopien kennen weder starre Regelungen noch einengende Gesetze. Wenige Grundsätze regeln das Zusammenleben, im Mittelpunkt steht die Freiheit des Einzelnen, nicht das Wohl der Gemeinschaft. (BR 2015)
Literatur:
- Sonja Engel und Dominik Schrage, „Das Spießerverdikt. Invektiven gegen die Mittelmäßigkeit der Mitte im 19. Jahrhundert“ – materialreiche Untersuchung mit vielen Quellen
- Ralf Konersmann, „Außenseiter“ – Essay zur Kulturgeschichte der Außenseiterfigur
- Grit Straßenberger, „Die Denkerin. Hannah Arendt und ihr Jahrhundert“ - lesenswerte und gut lesbare Biografie, zugleich eine Einführung in das Werk von Hannah Arendt
- Herman Melville „Bartleby, der Schreiber. Eine Geschichte aus der Wall Street“ – zu empfehlen ist die neue Übersetzung mit einem ausführlichen Nachwort des Schriftstellers Karl-Heinz Ott
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Das Manuskript zur Folge gibt es hier
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