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Psychologische Flexibilität – Warum dein innerer Widerstand dich wachhält

Psychologische Flexibilität – Warum dein innerer Widerstand dich wachhält

Published 4 days, 9 hours ago
Description

Du liegst im dunklen Zimmer und versuchst verzweifelt, eine Sorge im Kopf so lange zu drehen und zu wenden, bis sie endlich verschwindet. Doch je mehr du gegen das unangenehme Gefühl ankämpfst, desto größer und schwerer scheint es zu werden. Während dein Körper eigentlich ruhen will, arbeitet dein Gehirn auf Hochtouren, um eine Lösung für ein Problem zu finden, das sich nachts gar nicht lösen lässt.


Du erfährst heute, wie der Begründer der Akzeptanz- und Commitmenttherapie, Steven C. Hayes, durch eine radikale Kapitulation vor der eigenen Angst die psychologische Flexibilität entdeckte. Du erkennst die biologische Dauerschleife zwischen deinem Frontallappen und der Amygdala, die dich in starrer Kontrolle gefangen hält. Dabei lernst du das Tool der Gedanken-Züge kennen, mit dem du lernst, belastende Sorgen nur noch als beschriftete Waggons an dir vorbeiziehen zu lassen, ohne direkt in sie einzusteigen.


Diese Flexibilität ist nachts dein wichtigster Schlüssel zur Ruhe, da das kognitive Gegenargumentieren im Bett deine Erregung massiv steigert. Erst wenn du den Widerstand gegen die innere Unruhe aufgibst, signalisierst du deinem Nervensystem echte Sicherheit. Du merkst, wie sich der Druck hinter deinen Augen löst, sobald du deine Gedanken nicht mehr für absolute Befehle hältst. Heute Abend gibst du den Kampf gegen dich selbst auf und findest genau dadurch den Weg in den Schlaf.


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