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Warum die Wirtschaftsweisen den Sozialstaat beschneiden wollen
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Arbeitnehmer und Unternehmen werden 2040 voraussichtlich gemeinsam fast 50 Prozent für Sozialversicherungen ausgeben. Zu dieser Prognose kommt der Sachverständigenrat Wirtschaft in seinem am Mittwoch in Berlin vorgestellten Frühjahrsgutachten. Die Folge seien weniger Netto vom Bruttolohn und höhere Arbeitskosten für Unternehmer.
Um gegenzusteuern, dringen die Sachverständigen auf umfassende Reformen. Entscheidende Stellschrauben seien dabei auch die Krankenhausversorgung und die Kosten für Arzneimittel. Die Alterung der Gesellschaft werde absehbar zum ernsten Problem, sagt SZ-Redakteur Bastian Brinkmann, da sie weitere Kosten im Krankenhaus- und Pflegebereich verursachen werde. Laut Brinkmann liegt ein wichtiges Problem in der Ineffizienz der deutschen Krankenhauslandschaft. Auch wenn dies unpopulär sei: die Anzahl der Krankenhäuser müsse aus Kostengründen reduziert werden.
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Zum Weiterlesen:
Die wichtigsten Fragen und Antworten zum aktuellen Bericht der Wirtschaftsweisen hat Bastian Brinkmann hier zusammengefasst.
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Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Juno Graner
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über den YouTube-Kanal des Sachverständigenrates Wirtschaft.
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