Episode Details
Back to Episodes
Achtung Entgelttransparenz: Was ALLE Arbeitgeber jetzt tun müssen (#310 mit Marie Kanellopulos )
Description
Die EU-Entgelttransparenz-Richtlinie bringt neue Pflichten für Arbeitgeber. Jetzt werden die Regeln aber deutlich schärfer. HR-Expertin Marie Kanellopulos erklärt, was Unternehmen jetzt umsetzen müssen.
Sponsor dieser Folge: Sage Urlaub, Krankheit, Schichten, Verträge: HR kann schnell unübersichtlich werden, ist aber zentral für wachsende Unternehmen. Mit Sage verwaltest du alles digital: Personalakten, Abwesenheitsmanagement, Schichtplanung und mehr – einfach und in der Cloud. So sparst du als Unternehmer wertvolle Zeit und behältst trotzdem den Überblick. Egal ob kleines Team oder skalierendes Unternehmen: Sage hat passende HR‑Lösungen für verschiedene Anforderungen.
Mehr über Sage erfahren. 50 % Rabatt auf Payroll und Sage Active
Das erwartet dich
- Was die EU-Entgelttransparenz-Richtlinie verschärft
- Warum das Entgelttransparenzgesetz schon länger gilt
- Welche Pflichten jetzt auf Arbeitgeber zukommen
- Warum auch kleine Unternehmen handeln sollten
- Wie Auskunftsansprüche von Mitarbeitenden funktionieren
- Welche Rolle Gehaltsbänder und Jobarchitektur spielen
- Wie sich Gehaltsunterschiede sauber begründen lassen
- Warum Entgelt mehr ist als nur das Grundgehalt
- Was Arbeitgeber im Recruiting beachten sollten
Key-Takeaways
- Das Entgelttransparenzgesetz gilt in Deutschland bereits seit 2017. Die EU-Entgelttransparenz-Richtlinie verschärft die Regeln nun deutlich.
- Ziel bleibt gleiche Bezahlung für gleiche oder gleichwertige Arbeit. Dabei geht es nicht nur um identische Aufgaben.
- Gleichwertige Arbeit kann auch abteilungsübergreifend vergleichbar sein. Entscheidend sind Anforderungen, Belastung, Verantwortung und Arbeitsumfeld.
- Arbeitgeber müssen Gehaltsunterschiede künftig besser begründen können. Die Beweislast liegt stärker beim Unternehmen.
- Mitarbeitende können Auskunft über Vergleichsgehälter verlangen. Unternehmen brauchen dafür klare Daten und Prozesse.
- Gehaltsbänder helfen, Vergütung nachvollziehbar zu machen. Sie sollten nicht Personen, sondern Stellen bewerten.
- Entgelt umfasst mehr als das Grundgehalt. Auch Boni, ESOPs, Benefits, Dienstwagen und Sachleistungen zählen dazu.
- Kleine Unternehmen können pragmatisch starten. Eine Excel-Liste mit Position, Gehalt, Boni und Leveln schafft erste Struktur.
- Gehaltsangaben müssen Bewerbenden transparenter gemacht werden. Die Spanne muss aber nicht zwingend in der Stellenanzeige stehen.
- Verschwiegenheitsklauseln zum Gehalt sind schon heute unwirksam. Mitarbeitende dürfen über ihr Gehalt sprechen.
Über Marie Marie Kanellopulos ist Geschäftsführerin von DONE!Berlin. Bei Done!Berlin arbeiten 30 Menschen. Das Unternehmen unterstützt vom Start-up bis zum Konzern bei allen Themen rund Personal. Auf LinkedIn folgen Marie mehr als 30.000 Menschen, wenn sie ihre Einblicke in die HR-Welt teilt.
Du brauchst Unterstützung bei Deiner Gründung? Besuche uns auf www.fuer-gruender.de
Abonniere unseren Newsletter www.fuer-gruender.de/newsletter – bleib immer auf dem Laufenden zu spannenden Gründerstories, Finanzierungstipps und Startup-News.
Du hast eine spannende Idee für eine neue Folge? Schreib’ uns: podcast@fuer-gruender.de