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Back to EpisodesRettet das Telefon afghanische Frauen?
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Mindestens jedes zehnte Mädchen in Afghanistan wird vor ihrem 16. Lebensjahr verheiratet. Das islamistische Taliban-Regime hat das Land zum frauenfeindlichsten Ort der Welt gemacht und hat vor kurzem die Kinderehe legalisiert. Doch der Widerstand im Land nimmt zu. Über eine Warteschleifenansage der Telekom sollen Afghaninnen über ihre Rechte informiert werden.
"Viele NGOs im Land, arbeiten weiter, doch versuchen unter dem Radar der Taliban zu bleiben", sagt Afghanistan-Experte Thomas Ruttig im Gespräch mit Auslandsredakteurin Anastasia Zejneli Doch auch ihre Arbeit wird begrenzt. "Es bleibt wichtig, die Personen zu unterstützen, nur weil man hier wenig mitbekommt, bedeutet es nicht, dass sich im Land nicht organisiert wird", sagt Ruttig. Wie das konkret aussieht und wie sich die Frauenrechte seit Ruttigs erstem Besuch 1983 verändert haben, erzählt er in der aktuellen Folge der Fernverbindung.
Hinweis: Wir hatten leider technische Probleme bei der Aufnahme. Es wird nach den ersten Minuten besser. Wir hoffen, euch gefällt die Folge trotzdem!
Die Folge wurde aufgenommen am Dienstag, 19.05.2026 um 10 Uhr MEZ.
📖 Zum Weiterlesen:
-"Die Taliban machen Frauen eine Scheidung fast unmöglich" Analyse von Thomas Ruttig, 18.05.2026
-"Knochen brechen verboten" Kommentar von Maiyra Chaudhry, 19.03.2026
-"Eine Burka für das Denken der Frauen" Rezension von Jens Uthoff, 28.11.2025
Das Fernverbindung-Team ist zu erreichen unter fernverbindung@taz.de
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