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Back to EpisodesSpontan auf Knopfdruck: Was Applied Impro mit Führung zu tun hat (Teil 2) | mit Vaya Wieser-Weber und Ralf Schmitt
Description
Ein CEO lässt 800 Mitarbeitende eine halbe Stunde warten, weil er noch beim Mittagessen sitzt. Dann setzt er sich auf seinen Chefstuhl in die erste Reihe. Und dann – darf der Redner anfangen. Hochstatus? Oder einfach nur daneben?
Hallo bei "Positiv Führen"! In dieser zweiten Folge meines Gesprächs mit Vaya Wieser-Weber und Ralf Schmitt von den Impulspiloten geht es um genau diese Frage: Was ist guter Hochstatus – und wo kippt er ins Dysfunktionale oder gar Toxische? Was verraten Tempo, Raum und Körpersprache über Führung? Und warum ist „Status Awareness“ vielleicht das unterschätzteste Führungstool überhaupt?
Vaya zeigt, wie sie Frauen im Management mit kleinen Statusgesten zu mehr Standing coacht. Ralf erklärt, warum Fuckup Nights die Fehlerkultur revolutionieren können. Und wir machen live eine Impro-Übung, die ihr sofort mit eurem Team ausprobieren könnt.
Außerdem: Warum echte Veränderung kein Workshop ist, sondern ein Prozess. Wieso das Wort „Experiment“ mehr bewirkt als „Projekt“. Und warum eine Kultur zu verändern mindestens drei Jahre dauert – egal, was der CEO sich wünscht.
„Langsam gehen, langsam sprechen, sich Raum und Zeit nehmen – damit kann man eine Menge ausrichten.“ – Vaya Wieser-Weber
👉 Falls du Folge 1 mit Vaya und Ralf verpasst hast – da geht es um Applied Impro, was es Führungskräften bringt, wie Corona ihr Business verändert hat und was sie zu KI denken:
🎧 Folge 1 auf Spotify: https://positiv-fuehren.com/spfy
📝 Folge 1 mit Transkript: https://positiv-fuehren.com/podcast
⏱️ Aus dieser Folge
- [00:00] Teaser: Hochstatus-Hacks für Frauen im Management
- [01:00] Intro: Worum es in dieser Folge geht
- [02:51] Was ist Hochstatus, was ist Tiefstatus? Ralf erklärt das Modell von Keith Johnstone
- [04:42] Sozialer vs. funktionaler Status – und wie sich das in Körpersprache zeigt
- [06:13] Coaching-Hack: Wie Frauen im Management mit Statusgesten mehr Standing gewinnen
- [07:22] Hochstatus bestimmt über Raum und Zeit – mit Trump-Handschlag-Analyse
- [08:56] Übung: Kündigungsgespräch im Hoch- vs. Tiefstatus – was macht „guter Hochstatus“ aus?
- [12:18] Status in Organisationskulturen: Parkplatz-Hierarchie vs. Hoodie-Kultur
- [13:11] Der CEO, der 800 Leute eine halbe Stunde warten ließ
- [14:11] Wenn der Auftraggeber selbst das Problem ist – wie geht man damit um?
- [17:28] Workshop vs. Prozess: Warum echte Veränderung Zeit braucht
- [17:51] Christians Theorie der Veränderung: Teilhabe, Stärken, Zeit
- [21:35] Drei Hacks aus Applied Impro: Fuckup Nights, „Experiment“ statt „Projekt“, Zähl-bis-20
- [24:52] Live-Übung: Wir zählen gemeinsam bis 20 – erster Anlauf, geschafft!
- [25:44] „Trust the process“ – warum diese Übung Teams verändert
📚 Erwähnte Konzepte & Quellen
- Keith Johnstone – Begründer des Improtheaters, Erfinder des Statusmodells
- Statusmodell (Hoch-/Tiefstatus) – aus dem Improtheater, angewandt auf Führung
- Powergesten – Körperhaltungen, die den inneren Status beeinflussen
- Edgar Sch