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Back to EpisodesWas mir hilft, Gott treu zu bleiben
Description
Zeuge bis zum Tod – Das Martyrium des Polykarp
„Der Prokonsul ermahnte den Bischof Polykarp in Smyrna: „Nimm Rücksicht auf dein Alter! Schwöre beim Glück des Kaisers, sprich ‚Fort mit den Gottlosen!‘ lästere Christus, und ich lasse dich frei!"
Da sprach Polykarp: „86 Jahre diene ich IHM, und ER hat mir nie ein Leid getan, wie kann ich meinen König lästern, der mich erlöst hat?" Der Prokonsul drohte: „Wilde Tiere stehen mir zur Verfügung, denen lasse ich dich vorwerfen, wenn du nicht nachgibst!" Er aber sprach: „Rufe sie herbei!" Noch einmal wandte sich der Prokonsul an ihn: „Wenn du die Tiere nicht achtest und hartnäckig bleibst, so lasse ich dich vom Feuer verzehren!" Polykarp sprach: „Du drohst mir mit Feuer, … Du weißt nichts von dem Feuer des zukünftigen Gerichts und der ewigen Strafe, das den Gottlosen bestimmt ist. …" – Da schickte der Prokonsul einen Herold ab und ließ in der Mitte der Arena dreimal ausrufen: „Polykarp hat sich selbst als einen Christen bekannt!"
… Die Menge holte eilends … Holz und Reiser herbei. Als nun der Scheiterhaufen errichtet war, legte Polykarp seine Oberkleider ab. Sie banden ihn fest. Dann betete er: „HERR Gott, Vater deines geliebten Sohnes Jesus Christus, … ich preise Dich, dass du mich dieses Tages und dieser Stunde gewürdigt hast, so dass ich unter der Zahl der Märtyrer am Kelche Deines Sohnes teilhaben darf!" (kleine Pause) Dann zündeten die Männer das Feuer an."
Der Hebräerbrief und seine Empfänger
Der Autor des Hebräerbriefes hat unter der Leitung des Heiligen Geistes die eingangs gehörten Worte niedergeschrieben. Sie galten zunächst den Judenchristen, die wegen ihres Glaubens an Jesus Christus im 1. Jahrhundert nach Christus stark verfolgt wurden. Unter dieser Gruppe waren auch Juden, die von dem Evangelium von Jesus Christus angezogen waren. Das hing auch damit zusammen, dass Menschen von schlimmen Krankheiten geheilt und andere von dämonischen Mächten befreit wurden. Einige der Empfänger haben – so heißt es in unserem Bibelabschnitt „die himmlische Gabe geschmeckt und Anteil bekommen am Heiligen Geist“. Sie haben – wie es weiter heißt – „… das gute Wort Gottes und die Kräfte der zukünftigen Welt geschmeckt.“ (Hebräer 6,4-5) Vielleicht denkt der Schreiber daran, dass einige Empfänger seines Briefes einige Wunder von Jesus selbst erlebt haben. Vielleicht denkt der Autor auch an Pfingsten zurück, als Gott Seinen Heiligen Geist ausgegossen hat.
Die Gefahr des Abfalls vom Glauben
Offenbar waren einige der Briefempfänger noch nicht bereit, Jesus ungeteilt nachzufolgen. Sie konnten die Grundaussagen der Lehre von Christus nicht verstehen, weil sie Gottes Wort nicht im Alltag umgesetzt haben. Sie wurden heftig verfolgt, wie Polykarp, von dem ich eingangs sprach. Einige waren versucht, vom Glauben abzufallen und das Gericht Gottes auf sich zu ziehen.
Davor warnt auch der Schreiber an anderer Stelle: „Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, bleibt hinfort kein Opfer mehr für die Sünden, sondern ein schreckliches Warten auf das Gericht …" (Hebräer 10,26-27)
Jesus selbst sagt: „Darum sage ich euch: Alle Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben; … wer aber den Heiligen Geist lästert, der hat keine Vergebung in Ewigkeit, sondern ist ewiger Sünde schuldig … Es werden nur die ins Himmelreich kommen, die den Willen meines Vaters im Himmel tun." (Matthäus 12,31; Markus 3,29-30; Matthäus 7,21)
Es gibt Menschen, die Gottes Wirken erlebt haben. Sie sind überzeugt: „Diese Wunder kommen von Gott." Wenn diese Menschen wider besseres Wissen diese Werke dem Teufel zuschreiben, kann ihnen nicht vergeben werden.
Andere hielten sich zu den Christen, wandten sich aber bewusst den Dingen zu, die Gott nicht gefielen. Deshalb schreibt Johannes im Auftrag