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Neues Lungenkrebs-Screening ab 2026: Chancen, Strukturen und Herausforderungen - mit Dr. Jan Philipp Hering
Description
Neues Lungenkrebs-Screening ab 2026: Chancen, Strukturen und Herausforderungen
Entdecke, wie das neue Lungenkrebsscreening ab 2026 in Deutschland implementiert werden soll, warum es so bedeutsam ist, und welche strukturellen Hürden dabei bisher bestehen. Ein Gespräch mit Radiologe Jan Philipp Hering über Evidenz, Organisation und die Zukunft der Lungengesundheit.
Key Topics
Hintergrund und Evidenz für das Lungenscreening, basierend auf internationalen Studien, die eine 20%ige Reduktion der Mortalität durch Früherkennung zeigen Risikogruppen für das Screening: 50-75 Jahre, 25 Pack-Years Rauchen, Rauchstopp weniger als 10 Jahre her Relevanz des abgestimmten Behandlungs- und Organisationsprozesses im Rahmen des Screening-Programms Strukturelle Herausforderungen: uneinheitliche Prozesse, fehlende zentrale Steuerung, Bedarf an Schulungen für Ärzte
Technische Abläufe: von Aufklärung, Einbindung der Hausärzte über bildgebende Verfahren bis hin zu Zweitbefundungen und Follow-ups Digitale Plattformlösungen für Management und Datenevaluation Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit: lokales Reporting, Zielgruppenansprache, Werbestrategien Finanzielle Aspekte: Vergütung für Aufklärung, Untersuchungskosten und damit verbundenes Berufs- und Gesundheitssystem-Management Zukunftsperspektiven: Europäische Richtlinien, neue Strukturen, Forschungs- und Innovationspotenziale
Timestamps
(00:00) Einführung und Ziel des Podcasts: Überblick über das neue Lungenkrebsscreening ab 2026 (00:36) Vorstellung von Jan Philipp Hering: Fokus auf thorakale Bildgebung und seine praktische Arbeit (01:40) Das wissenschaftliche Fundament: Studien, die die Mortalitätsreduktion durch Screening belegen (03:25) Historischer Entwicklungsprozess: Gesetzgebung, Bewertungen durch Bundesamt und Verordnungen (04:17) Nutzen des Screenings: Früherkennung, bessere Heilungschancen in frühen Stadien (05:04) Zielgruppe und Einschlusskriterien: Alter, Raucherqualifikation, Rauchpause (05:34) Mortalitätsdaten: Reduktion um 5-6 Tote pro 1000 in der Zielgruppe (06:39) Vergleich mit internationalen Programmen: USA, Großbritannien, europäische Perspektiven (07:30) Geschätzte Anzahl der Teilnehmer in Deutschland: ca. 100.000 im Münsterland (09:16) Strukturelle Abläufe: Rolle der Hausärzte, Radiologen und organisatorische Plattformen (10:40) Aufklärungs- und Einwilligungsprozesse, Risiken und Nutzen des Screenings (12:30) Bildauswertung: Lung-RADS-System, Befundung, Risikoabschätzung (14:25) Management von Rundherden und Folgeuntersuchungen: Herausforderungen und Softwarelösungen (15:36) Koordination zwischen Dienstleistern: Wichtigkeit digitaler Plattformen (16:26) Zulassung des Personals und Schulungsbedarf der Ärzte (18:23) Finanzieller Rahmen: Vergütungen für Ärzte, Kosten für Untersuchung und Nachsorge (30:31) Ausblick: Weiterentwicklung, europäische Standards und Forschungsprojekte
Resources & Links
- Deutsche Röntgengesellschaft - Zertifikat Lungenkrebsscreening - Kassenärztliche Bundesvereinigung: Infos zum Lungenscreening - Lung-RADS Klassifikation (Studienquelle) - Beispielplattform für Screening-Management (Münsterland Initiative) - KBV-Lungenkrebsscreening
- GBA: Lungenkrebsfrüherkennung für Raucherinnen und Raucher
- Zertifizierung für Lungenkrebserkennung
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