Episode Details
Back to EpisodesAuf dem Weg mit Jesus
Description
Jesus Christus: Ihm ist alle Macht gegeben
In unserem Bibelabschnitt wird betont, dass Gott seinem Sohn Jesus Christus alle Macht gegeben hat – im Himmel und auf Erden. Alles hat Gott Jesus unterworfen, die Gegenwart und auch die zukünftige Welt, alle Menschen, alle Engel und Gewalten. Gott hat ihn nur für kurze Zeit unter die Engel erniedrigt – als Jesus als Mensch auf Erden lebte.
Wichtig ist die Aussage, dass Jesus auch Macht über alle Engel gegeben ist. Denn manche Menschen verehren ja Engel und beten sie an. Doch Engel sind Boten Gottes, die nur seine Botschaften überbringen. Im Lukasevangelium, Kap. 1 wird bspw. berichtet, dass Gott den Engel Gabriel zu Maria sandte, um ihr die Geburt Jesu und einige Verheißungen über sein Leben anzukündigen. Zuvor war der Engel Gabriel zu Zacharias gesandt worden, um ihm die Geburt seines Sohnes Johannes (des Täufers) anzukündigen. Dies gehörte zu Gottes Heilsplan für uns. Insofern gebührt Gott die Ehre und Anbetung und nicht den Engeln.
Gottes Heilsplan: Rettung durch Glauben, nicht durch gute Taten
Jesus erläutert Gottes Heilsplan bspw. indem er sagt: „So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn Jesus Christus hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt geschickt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.“ (Johannes 3,16–17).
Deutlich wird hier: Gott tat dies aus Liebe zu uns, damit wir gerettet werden! Und: Jesus ist unser Retter – nicht die Engel. Entscheidend ist daher unser Glaube an Jesus und an Gott. Manche Menschen glauben, gute Taten reichen aus. Sie meinen, wir können uns dadurch unsere Rettung und ewiges Leben selbst „verdienen“. Wer Jesu Worte ernst nimmt, erkennt jedoch: Das ist ein Irrglaube!
Die Verse 1–5 im Hebräerbrief, Kap. 2 ermahnen uns, aufmerksam darauf zu achten, was wir von Jesus gehört haben und was die Zeitzeugen bestätigt haben. Gott selbst hat dies durch Zeichen und Wunder und Gaben des Heiligen Geistes bezeugt. Wie können wir das umsetzen?
In meinem Bibelkreis beschäftigen wir uns seit Längerem mit dem Thema: Was sagt die Bibel über Jesus? Was sagt Jesus selbst über sich, was sagen andere über ihn? Die meisten Quellen dazu befinden sich ja im Neuen Testament in den vier Evangelien, in der Apostelgeschichte, in den Briefen und in der Offenbarung. Wir haben uns dafür entschieden, die Abschiedsworte Jesu an seine Jünger im Johannesevangelium, Kapitel 13–17 zu studieren. Dieser Bibelabschnitt ist eine wahre Fundgrube zu diesem Thema und sehr empfehlenswert. Denn Jesus erläutert hier nochmal in konzentrierter, knapper Form seine wichtigsten Botschaften und Weisungen. Hier verdeutlicht er bspw. auch seine Sendung als Retter der Welt.
Das Leiden Jesu – unser Heil wurde teuer erkauft
Zurück zum Hebräerbrief: In Vers 9 heißt es, dass Jesus als Lohn für sein Leiden und Sterben mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt wurde. Denn es war Gottes gnädiger Wille, dass Jesus für alle den Tod erlitt.
Gott will also, dass alle Welt gerettet wird und zur Erkenntnis der Wahrheit kommt. Das bedeutet: Jesus litt und starb für meine Rettung, für unser aller Rettung. Und da Jesus wahrer Mensch und wahrer Gott ist, hat er an diesen Leiden auch wirklich gelitten.
Ich dachte früher bei Jesu Leiden immer nur an seinen Tod am Kreuz. Das war ja damals die schlimmste Form der römischen Folter und daher schon schwer genug für Jesus. Erst später erkannte ich, wie viele andere Leiden er bereits vor seinem Kreuzestod ertragen musste: Pilatus ließ Jesus geißeln, d. h. Jesus wurde mit einer Peitsche geschlagen, in die Bleikugeln und Knochen stücke eingeflochten waren. Mit jedem Peitschenhieb wurde ein Fetzen aus seiner Haut weggerissen. Eine schreckliche Vorstellung! Er wurde außerdem