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Schuldig im „Postenschacher"-Prozess: Wie viel politischen Schaden hat die Causa Wöginger angerichtet?
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Von Christine Mayrhofer. Das am Montag in Linz verkündete Urteil des sogenannten „Postenschacher“-Prozesses ist nicht ohne politische Folgen geblieben. August Wöginger ist nach seiner Verurteilung wegen Amtsmissbrauchs als ÖVP-Klubchef zurückgetreten, sein Nationalratsmandat behält er bei. Gemeinsam mit zwei Finanzbeamten soll er im Jahr 2017 einem ÖVP-Bürgermeister und Parteifreund zu einem Job im Finanzamt verholfen haben – zu Ungunsten einer besser qualifizierten Kandidatin.
„Natürlich wäre theoretisch auch ein Freispruch möglich gewesen“, analysiert Manfred Seeh in dieser Folge das Urteil, "aber nachdem eine Diversion davor gekippt wurde, hätte mir dafür die Fantasie gefehlt, wie das möglich wäre." Er erklärt, warum die Causa auch mit diesem Urteil nicht nicht erledigt ist, welche Konsequenzen der Prozess für den Kronzeugen der Nation, Thomas Schmid, haben könnte und wie viel politischen Schaden die Causa für die ÖVP hinterlassen hat.
Gast: Manfred Seeh, „Die Presse“ Host: Christine Mayrhofer Schnitt: Audiofunnel/Georg Gfrerer
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