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Back to EpisodesJubel über Gott
Description
Dank und Lob – Psalm 98 als Einladung zur Freude
Der Psalm 98 erzählt von der Dankbarkeit des Volkes Israel über Gottes wunderbares Handeln. Im Laufe seiner Geschichte hat Israel das immer wieder erlebt. Der Psalm 98 ist ein Ausdruck von großer Freude.
So können auch Christen heute Gott loben und preisen für all die guten Dinge, die er uns zur Verfügung stellt. Wir sind von ihm gesehen, angenommen. Vertrauen wir ihm in allen Lebenslagen. Er behütet und versorgt gut. Ja, darüber will ich jubeln und Gott preisen, unseren Vater, den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Ich denke an eine Feier, ein Jubiläum oder eine goldene Hochzeit, an dem die Gäste das Ehepaar hochleben lassen. Kann ich so über Gott jubeln? Sehe ich die ganze Herrlichkeit, mit der er uns segnen will und die er uns zur freien Gestaltung zur Verfügung stellt?
Ein Schicksalsschlag und der Weg zurück ins Leben
Vor vielen Jahren traf mich ein Schicksalsschlag. Zu dieser Zeit gab es nichts mehr, für das ich dankbar sein konnte. Mir war klar, allen anderen geht es besser als mir. Als ich eines Tages über die Dächer meiner Stadt schaute, sah ich die vielen Lichter in den Häusern. Ich erkannte, dass hinter jedem Licht, hinter jedem Fenster, ein Mensch wohnt, der auch SEIN Päckchen zu tragen hat.
An diesem Punkt angelangt, fing ich an, mit Gott zu beten. Nach und nach sorgte er dafür, dass ich wieder ins Leben zurückgefunden habe. Heute blicke ich dankbar zurück auf den Segen, den er mir zukommen lässt.
Die Bibel spricht unzählige Male davon. Freut euch und ich sage noch mal, freut euch. Ja, es ist tatsächlich NICHTS selbstverständlich. Deshalb lasst uns diesen großen Gott feiern.
Lasst uns Freude an ihm haben, an der Gemeinschaft mit ihm und dem Frieden, der dadurch in unser Herz eindringt. Lasst uns feiern mit Musik und Pauken. Wir haben Grund zur Freude.
Gott richtet – aber er verurteilt nicht
Doch dann, am Ende des Psalms geschieht etwas Merkwürdiges. Am Ende spricht der Beter von Psalm 98 von Gott als Richter, sein Urteil ist unbestechlich und gerecht.
Wenn ich diese Sätze auf mein Leben wirken lasse, trifft es mich wie ein Pfeil ins Herz. Ja, wenn Gott als Richter kommt, dann bin ich schuldig. Schuldig im Blick auf mein Fehlverhalten. Schuldig, weil ich ihm oft nicht vertraut habe. Und plötzlich verfliegt die Freude und der Jubel, über den ich am Anfang des Psalms gelesen habe.
Doch, halt, ich schau doch lieber noch mal genauer hin. Es steht doch dort: Gott richtet. Es steht nicht dort: Gott verurteilt. Es steht auch nicht dort: Gott bestraft. Es steht da: Gott richtet. Wenn Gott richtet, ist sein Urteil unbestechlich und gerecht. Er wird mir und meinem Verhalten gerecht.
Wenn ich Jesus vertraue, dann verurteilt mich Gott nicht, weil sein Sohn, Jesus Christus, dafür gestorben ist. Damit habe ich neuen Grund zum Jubeln. Jesus nimmt meine Schuld auf sich, damit ich gerichtet, wieder hergestellt, werde.
Es ist doch immer wieder spürbar, dass mein Leben den Bach runtergeht, wenn ich seine Ratschläge ignoriere.
Aber Gott richtet, er verurteilt meine Sünde, die Jesus trägt, und MICH, der diese verursacht hat, richtet er auf. Er richtet meinen Blick, meinen Geist auf ihn, auf den, der alles weiß, der vertrauenswürdig ist, der mein Leben in gute Bahnen lenkt.
Wenn ich mit diesem Blick an den Richterstuhl denke, dann verliere ich auch meine Angst vor dem Richter auf dem Richterstuhl.
Dann werde ich zutiefst dankbar darüber, dass es jemanden gibt, dem mein Leben so viel wert ist, dass er sich die Mühe macht, mich zu richten.
Jesus hilft, die richtige Entscheidung zu treffen. Jesus richtet mein Herz, meinen Blick auf ein Ziel, das mir Frieden bringt.
Jesus richtet mit der Bergpredigt meinen Blick auch auf mich selbst, um zu erkennen, wo ich andere verletze. Er richtet