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Vorsicht ist gut, Vertrauen ist besser

Published 2 weeks, 4 days ago
Description

Gideon drischt – aber in einer Kelter, damit es den midianitischen Räubern nicht auffällt. Sie tyrannisieren seit langem das Volk Israel. Gideon will nicht entdeckt werden. Und er will das Getreide verstecken, damit seine Familie und er etwas zu essen haben. Eine Kelter ist klein. Es ist heiß dort. Besser wäre es, unter einem Baum zu dreschen, damit der Wind die Spreu vom Weizen trennen kann. Doch es ist zu gefährlich. Weil die Arbeit in der Kelter sehr beschwerlich ist, macht Gideon immer wieder Pause. Sich vor die Tür in den Schatten eines Baumes setzen; den Schweiß abtrocknen lassen. Vielleicht einen Schluck Wasser trinken – dann soll es weitergehen.

Doch diesmal sitzt schon jemand unter dem Baum. Gideon erkennt sofort, dass es sich weder um einen Nachbarn handelt noch um einen fremden Reisenden. Erst recht ist es kein Feind. Gideon hat eine Ahnung. Aber – ist ER es wirklich? In einem kurzen Gespräch erteilt der Fremde Gideon den Auftrag: "Geh hin in dieser deiner Kraft, denn du sollst Israel erretten. Siehe, ich habe dich gesandt." (Richter 6,14) Lesen Sie doch die Geschichte, wie Gideon zum Heerführer Israels in schlimmer Zeit wurde. Sie ist unglaublich spannend.

Gideon weiß, dass seine Kraft nicht reicht. Er wäre froh, wenn es ihm gelänge, seine Ernte zu bergen und seine Familie zu ernähren. Seine Haltung ändert sich aber, als der Fremde, der sich immer noch nicht vorgestellt hat, ihm zusagt: Ich will mit dir sein.

So ermutigend es sich anhört – Gideon ist noch nicht so ganz überzeugt. Was, wenn es sich um ein Trugbild der Verzweiflung handelt? Darum bittet er: "Hab ich Gnade vor dir gefunden, so mach mir doch ein Zeichen, dass du es bist, der mit mir redet." (Richter 6,17)

Gideon will

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