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Die Woche 266: ETF-Boom und digitales Maklerbüro
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Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zu Folge 266 unseres Podcasts. Heute ist Freitag, der 01. Mai 2026.
Und diese Themen haben wir heute für Sie: • Im Schmolltalk widmen wir uns dem ETF-Boom. • Mit Fabian Albrecht vom KV Haus sprechen wir über die digitale Transformation des Unternehmens. • Und in den News der Woche könnte die Altersvorsorgereform der Finanzbranche pro Jahr Zuflüsse in Milliardenhöhe in die Bücher spülen. Mehr Menschen beschweren sich über Versicherer. Die Deutschen bleiben reiselustig. Und in der Geldanlage zeigen sich zum Teil deutliche Generationen-Unterschiede, offenbart eine Studie der Barmenia-Gothaer.
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Aus der Redaktion (#Schmolltalk) Wir sprechen über den aktuellen ETF-Boom, Irrtümer und den neuen Trend zu aktiven ETFs.
Im Gespräch Mit Fabian Albrecht, KV Haus Steintafel-Modus – so nennt Fabian Albrecht selbst den Zustand, in dem das KV Haus noch vor eineinhalb Jahren steckte. Dann kam das Thema Digitalisierung und KI auf die Agenda und heute erstellt das Team bKV-Konzepte in unter 15 Minuten. Wie das geht, wie wichtig es ist, die Mitarbeitenden auf der Reise mitzunehmen und was er bei der Schnittstelle zu den Versicherern noch vermisst, erklärt mir Fabian jetzt im Gespräch.
Die News der Woche Wenn diesmal alles glatt läuft, soll die Reform der geförderten privaten Altersvorsorge 2027 in Kraft treten. Das bisherige Riester-Sparen wird dann durch das flexiblere Altersvorsorgedepot abgelöst. S&P Global Ratings erwartet, dass die Reform Schwung in den deutschen Finanzdienstleistungsmarkt bringt.
Nach einer Einführungsphase von 12 bis 24 Monaten könnten jährlich netto 26 bis 56 Milliarden Euro in die Altersvorsorgedepots fließen. Zur Einordnung: In die Riester-Produkte sind 2024 nach vorläufiger Auswertung des Bundesfinanzministeriums nur noch 8,4 Milliarden Euro Beiträge inklusive Zulagen geflossen. Die Schätzungen von S&P Global Ratings basieren auf durchschnittlichen Beiträgen, die ausreichen, um den maximalen staatlichen Zuschuss zu erhalten, sowie auf einer Beteiligungsquote von 35 bis 60 Prozent der anspruchsberechtigten Begünstigten.
Als Nutznießer der Reform sieht die Studie insbesondere Finanzinstitute mit Asset-Management- und Investment-Produkten. Auch Versicherer könnten profitieren – ihre klare Dominanz, die sie im Riester-Geschäft haben, dürfte aber schrumpfen. Sie müssen sich einem stärkeren Wettbewerb durch Banken, Asset Manager und Neobroker stellen.
„Darüber hinaus könnte die Ausrichtung der Reform auf Kostendämpfung die Versicherer zwingen, ihre Kostenstrukturen zu überdenken und ihre Produkte neu zu gestalten, einschließlich der Anreize, die sie den Vertriebspartnern bieten“, heißt es in der Studie. Kurz gesagt: Die Kosten müssen runter.
Als vorteilhaft wiederum wertet die Studie den hohen Anteil der Versicherungsbranche an bestehenden Riester-Produkten. Das biete einen starken Ansatzpunkt für Cross- und Upselling. Insbesondere Versicherer mit starker Produktinnovation, soliden Vertriebskapazitäten und engen Verbindungen zur Vermögensverwaltung seien gut positioniert, um von der Reform zu profitieren.
Jingle Zeit für Zahlen: 28.904 Beschwerden erreichten die Ombudsstelle für Versicherungen im vergangenen Jahr, so viele wie nie zuvor. 20.064 davon waren zulässig. Das sind stolze 28,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch die Bafin hatte zuletzt mehr Beschwerden verzeichnet.
Ombudsfrau Sibylle Kessal-Wulf erklärt den Anstieg auch damit, dass sich das Schlichtungsverfahren als feste Größe der Rechtsdurchsetzung etabliert hat. „Immer mehr Verbraucher suchen eine schnelle, verständliche und kostenfreie Klärung ihrer Anliegen“, so Kessal-Wulff. Das nennt sich dann wohl der Fluch des Erfolgs. Denn die stark