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Back to EpisodesUnbefristete Hormus-Blockade: Trumps Iran‑Krieg und die Rolle Israels
Description
Israels Premier Benjamin Netanjahu war eine treibende Kraft für Donald Trumps Krieg mit dem Iran. Ganz nach israelischer Manier habe Trump geglaubt, mit einem schnellen Sieg gegen Teheran nicht nur Gaza, sondern auch den Iran wieder aufbauen zu können, analysiert Léonardo Kahn, Korrespondent des Handelsblatt in Tel Aviv.
Zwei Monate nach Kriegsbeginn ist klar: Das war eine Illusion. Deshalb übergehe die Trump-Regierung mittlerweile Netanjahu diplomatisch weitestgehend.
In dieser Folge zeichnen die Hosts nach, wie sich die strategische Beziehung zwischen Trump und Netanjahu zunehmend entzweit hat. Netanjahu profitiert weiter vom Krieg im Iran. Für Trump wird er zur immer größeren Belastung. Außerdem wird sein Friedensboard zur Luftnummer. Denn Trumps Wiederaufbaupläne für Gaza liegen wegen fehlender Gelder infolge des Irankriegs brach, berichtet Kahn im Podcast: „Das war wieder typisch Trump: leere Worte, großes Schauspiel, und im Endeffekt fehlen einfach die Mittel, diese Politik durchzusetzen.“
Lesetipp: Kein Geld für den Wiederaufbau in Gaza wegen des Irankriegs
Moderiert von Nicole Bastian & Christian Lammert
Produziert von Florian Pape
Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Trump Watch: https://www.handelsblatt.com/trump
Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: trump-watch@handelsblatt.com