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Hoaxilla #379 – Das Heilbronner Phantom
Description
Ihr wurden über 40 Verbrechen zugeschrieben, die sich über einen Zeitraum von mehr als einem Jahrzehnt erstreckten. Am Ende waren Ermittlungsbehörden in Deutschland, Österreich und Frankreich an der Jagd beteiligt. Die vermeintliche Täterin: Eine Unbekannte, deren DNA jeweils an den Tatorten gesichert wurde. Unter den Verbrechen waren Morde, Einbrüche und Diebstähle. Die Medien nannten sie das „Heilbronner Phantom“, und der Fall galt als einer der rätselhaftesten der europäischen Kriminalgeschichte.
Doch dann kam Ende März 2009 die Auflösung, und die war nicht weniger spektakulär als der Fall selbst. Die mysteriöse Verbrecherin existierte gar nicht. Die DNA stammte von einer Mitarbeiterin einer Wattestäbchenfabrik.
Was sagt dieser Fall über die blinde Gläubigkeit in forensische Methoden aus? Wie konnte eine der aufwändigsten Fahndungen Europas über Jahre hinweg einer schlichten Panne aufsitzen? Und welche Konsequenzen wurden daraus gezogen?
Wir haben uns den Fall des Heilbronner Phantoms noch einmal ganz genau angesehen.
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QUELLEN:
Story der Woche:
Ein Ort mit nur einer Einwohnerin?
Thema der Woche:
Heilbronner Phantom in der deutschen Wikipedia
Polizistenmord von Heilbronn in der deutschen Wikipedia
Nationalsozialistischer Untergrund in der deutschen Wikipedia
Researchgate: Das Phantom Von Heilbronn
Der Spiegel: Ermittlungspanne: "Phantom-Mörderin" ist ein Phantom
Der Spiegel: Forensische DNA-Analyse: Schwachstelle Wattestäbchen
Genetischer Fingerabdruck in der deutschen wikipedia
T-Online: Die Suche nach einer Serienmörderin, die es nie gab
Watson.ch: Das serienmordende Phantom von Heilbronn – oder der Dreck am Stäbchen
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