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Mitarbeiter gut geführt

Published 1 month, 2 weeks ago
Description
Der Bibeltext Epheser 6,5-9 – ausgelegt von Claudia Volkmann.

Der Kontext zum Bibeltext

Ihr Knechte, gehorcht euren leiblichen Herren mit Furcht und Zittern, in Einfalt eures Herzens, als dem Christus; nicht mit Augendienerei, um Menschen zu gefallen, sondern als Knechte des Christus, die den Willen Gottes von Herzen tun; dient mit gutem Willen dem Herrn und nicht den Menschen, da ihr wisst: Was ein jeder Gutes tun wird, das wird er von dem Herrn empfangen, er sei ein Sklave oder ein Freier. Und ihr Herren, tut dasselbe ihnen gegenüber und lasst das Drohen, da ihr wisst, dass auch euer eigener Herr im Himmel ist und dass es bei ihm kein Ansehen der Person gibt. (Schlachter)

Die Bibel lehrt uns Gottes Leitlinien. Manche Kinder haben viel auszustehen. Dennoch lese ich im Epheserbrief, dass wir Vater und Mutter ehren sollen. Nicht immer so einfach! Wie sieht es in anderen Kontexten aus, z. B. mit Vorgesetzten im Beruf?
 

Erfahrungen mit Führung und Respekt

Vor Jahren habe ich mich als Ausbilderin beworben. Als ich zum Vorstellungsgespräch erschien, konnte ich niemanden entdecken. Ich wartete, bis schließlich eine Frau hereinkam und mich anfuhr: „Was machen Sie denn hier? Ich habe Ihnen letzte Nacht geschrieben, dass Sie nicht kommen sollen!“ Vor mir stand die Chefin. Eine weniger attraktive Begrüßung in einem Betrieb konnte ich mir kaum vorstellen. Respekt und Wertschätzung sollten wechselseitig gelten.

Mitarbeiterführung beschäftigt mich nachhaltig. Es war mir eine Ehre, von kompetenten Führungskräften zu lernen, doch weniger fähige haben mich ebenfalls „geprägt“. Unter einigen hatte ich sehr zu leiden. Auch Vorgesetzte sind Menschen, sollten aus Fehlern lernen und ggf. um Entschuldigung bitten.

Als Mitarbeiter innerlich ruhig zu bleiben, ist manchmal eine Herausforderung. Im heutigen Bibeltext höre ich von Knechten und Sklaven. Sie können sich keinen anderen Arbeitgeber suchen. Manch einer würde in solchen Situationen überlegen zu rebellieren. Das gab es schon zu „biblischen Zeiten“ in der Gemeinde in Ephesus.

Folgende Fragen kommen mir in den Sinn:

  • Wie kann ich mit Widerständen umgehen und selbst bei wiederkehrender Respektlosigkeit „von oben“ respektvoll bleiben?
  • Wo bleibe ich mit meinen Emotionen, ohne aggressiv, verbittert oder depressiv zu werden?
  • Aus welcher Quelle kann ich schöpfen, auch wenn Umstände oder Ungerechtigkeiten mich viel Kraft kosten?

Im heutigen Bibeltext werden die Herren ermahnt, gut mit ihren Knechten umzugehen. Doch selbst, wenn das nicht geschieht, ist es gut, Gott von Herzen zu dienen und nicht nur oberflächlich sichtbar. Auch wenn ich jemanden fürchte, zählt meine Herzenshaltung.

Hervorheben möchte ich an dieser Stelle, dass es in der heutigen Bibelstelle ausdrücklich nicht um Ehe geht. Hierzu wendet Paulus sich im Epheserbrief gesondert an Männer und Frauen (Epheser 6,1–4). Da geht es um einen guten Umgang miteinander und nicht um Furcht vor einem Ehepartner, wenn manche diesen Blickwinkel auch gern verfälschen – teils mit schwerwiegenden Folgen besonders für Frauen und Kinder.

Wo Mangel an Respekt und Wertschätzung herrscht, gibt es Raum für unterschiedliche Arten von Gewalt und Menschen können schweren Schaden erleiden. Das lässt sich nicht schönreden und Abstand kann manchmal zum Schutz und als Hilfe zur Selbstregulation erforderlich sein.
 

Glaubend und vertrauend unterwegs – Gott um Hilfe bitten

Sklavenhaltung ist in Deutschland untersagt, doch manch einer fühlt sich wie ein Sklave. Umstände und Situationen kann ich vielleicht nicht ändern. Richte ich mein Herz auf das, was schwierig ist, kann ich verzweifeln. Stattdessen möchte ich glaubend und vertrauend unterwegs sein und dürfen:

  • Gott bitten einzugreifen, die Dinge oder eine innere Haltung zu verändern;
  • Jesus bitten, mit mir gemeinsam durch diese Zeit zu gehen;
  • den Hei
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