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Description
Mich beeindruckt, wenn ich sehe, wie ein Landwirt seinen Acker umpflügt. Die abgeerntete harte Oberfläche, auf der schon das Unkraut sprießt, wird umgedreht. Der lockere Untergrund des Ackers kommt nach oben. Damit kommen auch die Wurzeln des Unkrauts nach oben und verdorren. So wird der Acker für eine neue Saat vorbereitet. Dabei achtet ein Landwirt auf die Fruchtfolge. Er sät nicht dieselbe Getreideart, die gerade abgeerntet wurde, sondern eine neue.
„Pflüget ein Neues und säet nicht unter die Dornen!“, ruft der Prophet Jeremia im Auftrag Gottes dem Volk Israel und seinen Verantwortlichen zu. Denn das Volk Israel steckt geistlich und politisch in einer Sackgasse. Sie haben nicht mehr auf den Gott der Väter gehört, sondern haben fremde Götter angebetet. Sie haben zweifelhafte politische und militärische Bündnisse geschlossen und haben sich mit ihrem Lebensstil den Heiden angepasst. Alle prophetischen Warnungen haben die politisch und religiös Verantwortlichen ignoriert. Ihre Herzen sind gegenüber dem Wort Gottes wie ein harter von Unkraut überwucherter Ackerboden. Die Saat des Wortes Gottes dringt nicht mehr in sie ein. Sie wird sozusagen von den Vögeln weggepickt.
Jetzt beruft Gott den Propheten Jeremia. Er muss dem Volk noch einmal sagen: „Pflüget ein Neues und säet nicht unter die Dornen!“
Bringt den lockeren Untergrund eures Herzens nach oben. Sorgt dafür, dass die Wurzeln des Unkrauts in eurem Herz verdorren. Sät eine neue Saat. D. h.: Versucht nicht mit denselben Methoden ein Problem zu lösen, durch die es entstanden ist.
Ist ein Neuanfang möglich?
Wenn Gott zu einem Neuanfang auffordert, dann ist er möglich.
„Pflüget ein Neues und säet nicht unter die Dornen!“ ruft Jeremia im Auftrag Gottes dem Volk Israel und seinen Verantwortlichen zu. Das heißt: Wagt einen Neuanfang!
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