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Die Woche 265: Was nun mit Riester-Verträgen machen?

Die Woche 265: Was nun mit Riester-Verträgen machen?

Episode 296 Published 4 months, 1 week ago
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Willkommen zu Folge 265 unseres Podcasts!

Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zu Folge 265 unseres Podcasts. Heute ist Freitag, der 24. April 2026.

Und diese Themen haben wir heute für Sie: • Der Schmolltalk entfällt heute schon wieder. Dieses Mal, weil Scholle im Urlaub ist. • Mit Ruhestandsplaner Hubert Schneider hat sich Scholle über die Altersvorsorgereform unterhalten – und was er nun Kunden mit Riester-Verträgen empfiehlt. • Und in den News der Woche verzeichnet die Aufsicht Bafin mehr Beschwerden über Versicherungen. Der Bundeskanzler sorgt mit einer Äußerung zur Rente für Empörung. Eine Umfrage zeigt, welche Faktoren bei der Wahl einer Krankenversicherung entscheidend sind. Und das Heidelberger Insurtech Getsafe übernimmt den Hamburger Assekuradeur helden.de.

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Aus der Redaktion (#Schmolltalk) Der Schmolltalk entfällt heute.

Im Gespräch Mit Ruhestandsplaner Hubert Schneider Hubert Schneider arbeitet seit vielen Jahren als Ruhestandsplaner in Berlin. Von der Riester-Rente hatte er noch nie eine sonderlich hohe Meinung. Umso mehr freut er sich über die aktuelle Altersvorsorgereform. Wie betrachtet er sie genau? Welche Kunden haben bei ihm Riester-Verträge? Und was macht er nun mit ihnen? Darüber hat sich Scholle mit ihm ganz ausführlich unterhalten.

Die News der Woche Im vergangenen Jahr sind bei der Aufsicht Bafin mehr Beschwerden zu Versicherungen eingegangen als im Vorjahr. Waren es 2024 noch 8.806 Meldungen, stieg diese Zahl 2025 auf 14.285 an.

Vor allem in der KFZ- und Krankenversicherung beschwerten sich die Menschen. Bei den Auto-Versicherungen kam es 2025 zu 5.238 Beschwerdefällen (2024: 2.987), in der Krankenversicherung beschwerten sich 4.044 Menschen (2024: 1.593). Allein in der Lebensversicherung ist ein gegenteiliger Effekt zu beobachten. Standen hier 2024 noch 1.655 Beschwerden zu Buche, waren es 2025 nur noch 1.583, zeigt die Statistik der Bafin.

Den einen Grund für zunehmende Beschwerden bei Banken und Versicherungen gebe es nicht, meint der Bafin-Verbraucherschutzbeauftragte Christian Bock. „Bei den Beschwerden über Versicherer ging es in erster Linie um die Schadenbearbeitung, vor allem um die Bearbeitungsdauer und die Höhe der Versicherungsleistung. Das ist kein neues Thema für uns.“

Das stimmt. Denn bereits im April 2025 hat die Bafin festgelegt, dass Versicherer in normalen Fällen nicht länger als vier Wochen brauchen sollten, um Schäden zu regeln.

Jingle Mit einem einzigen Satz über die Rente bringt Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) große Teile der SPD gegen sich auf. Dabei sagte er etwas, das in Sozial-, Volks- und Finanzwissenschaft schon lange ein Thema ist. So sagte er auf dem Empfang zum 75. Jubiläum des deutschen Bankenverbands am 20. April: „Die gesetzliche Rentenversicherung allein wird allenfalls noch die Basisabsicherung für das Alter sein. Sie wird nicht mehr ausreichen, auf Dauer den Lebensstandard zu sichern.“

Wer sich mit Zahlen und Demografie beschäftigt, dem dürfte das schon lange klar sein. Schon jetzt schustert der Bund jährlich über 120 Milliarden Euro Steuergeld der Rentenkasse zu, damit die Haltelinie von 48 Prozent Rentenniveau nicht fällt und das Renteneintrittsalter nicht (weiter) steigt. Und in den kommenden Jahren gehen die meisten Babyboomer erst in Rente.

Merz lässt seine Aussage auch gar nicht so allein stehen, sondern fügt im nächsten Satz hinzu, wie das Problem seiner Meinung nach zu lösen sei: „Es müssen kapitalgedeckte Elemente einer betrieblichen und privaten Altersversorgung hinzutreten, und zwar in weit größerem Umfang, als wir sie gegenwärtig weitgehend auf der Basis von Freiwilligkeit haben.“ Damit spielt er auf die fast vollendete Altersvorsorgereform und das neue Betriebsrentenstärkungsgesetz an. Erstere soll

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