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Straße von Hormus: Iran demonstriert seine Stärke
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Seit Wochen ist der Status der Straße von Hormus volatil: Als Israel und die USA Ende Februar Iran angegriffen haben, hat Iran die Wasserstraße gesperrt. Mit der Waffenruhe vor knapp zwei Wochen schien eine Öffnung wahrscheinlich – doch dann hat Iran diese abgesagt, weil die verbündete Hisbollah in Libanon immer noch angegriffen wird. Donald Trump beschloss daraufhin, dass die USA ihrerseits die Straße von Hormus blockieren, und zwar alle Schiffe, die von iranischen Häfen kommen oder sie ansteuern.
An diesem Freitag gab es die nächste Wendung: Der iranische Außenminister, Abbas Araghtschi, hat die Straße von Hormus für “vollkommen offen” erklärt. Doch als Donald Trump ankündigte, die USA würden trotzdem an ihrer Blockade festhalten, hat Iran die Öffnung wieder zurückgenommen.
Der Iran-Krieg ist zu einem “Kommunikationskrieg” geworden, sagt Raphael Geiger, SZ-Korrespondent in Istanbul und zuständig für die Berichterstattung über Iran. In dieser Folge von “Auf den Punkt” spricht er über die Lage rund um die Straße von Hormus – und darüber, wie es aktuell im undurchsichtigen iranischen Machtapparat aussieht und wer dort die Entscheidungen trifft.
Weitere Nachrichten: US-Delegation reist Montag zu Friedensgesprächen nach Pakistan; deutlich weniger Asylanträge in Deutschland; brasilianischer Präsident Lula da Silva zu Besuch in Deutschland.
Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie die Reportage über die Fahrt auf einem Frachter durch das finnische Packeis.
Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter
Redaktion: Philipp Saul
Produktion: Imanuel Pedersen.
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über NooNPost (Youtube)
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