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Ungarn: Was würde eine Niederlage Orbáns wirklich ändern?
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An diesem Sonntag sind Wahlen in Ungarn – und die große Frage ist: Wird Viktor Orbán nach 16 Jahren Amtszeit diese Wahl verlieren? Die Trump-Regierung schickt den US-Vizepräsidenten JD Vance, um für den Amtsinhaber Wahlkampf zu machen. Ein Bruch mit bisherigen diplomatischen Gepflogenheiten, laut denen man sich in Wahlen anderer Länder nicht einmischt. Trotzdem hat der Oppositionskandidat Péter Magyar Chancen die Wahl zu gewinnen. Er hat angekündigt, dass Ungarn wieder ein verlässliches Mitglied der EU werden soll.
Über die Stimmung in Ungarn an diesem Wahlsonntag spricht in dieser Folge Verena Mayer. Sie ist SZ-Korrespondentin und sagt: Selbst wenn Magyar die Wahl gewinnt, könnte das nicht ausreichen, um den Demokratieabbau unter Orbán wieder rückgängig zu machen. Denn für viele relevante Gesetzesänderungen braucht Magyar eine Zweidrittelmehrheit. Aber Verena Mayer sagt in Budapest: „Hier liegt wirklich so etwas wie Umbruchsstimmung in der Luft.“
Weitere Nachrichten: Friedensverhandlungen zwischen USA und Iran enden ergebnislos; Artemis-2-Besatzung wieder sicher gelandet; Lufthansa-Piloten streiken Montag und Dienstag.
Zum Weiterlesen und -hören:
Die neue Folge von „Das Thema“ über KI und Kriege hören Sie hier.
Den Text von Ann-Kathrin Nezik über den OpenAI-Gründer Sam Altman lesen Sie hier.
Die „Auf den Punkt“-Folge zum Wahlkampf in Ungarn können Sie hier hören.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Dimitri Taube Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über The White House und APT (beides YouTube).
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