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Riesenalgen als Klimaschützer? Unterwasserwälder im Ozean

Riesenalgen als Klimaschützer? Unterwasserwälder im Ozean

Published 2 weeks, 1 day ago
Description

Im Meer vor Chile, Südafrika und Norwegen wachsen gigantische Algen. Sie schützen Küsten, ernähren tausende Arten und binden große Mengen Kohlenstoff. Doch wie groß ist ihr Beitrag zum Klimaschutz wirklich? Eine Podcast-Folge von Carolin Weische.

Credits:
Autorin und Sprecherin: Carolin Weische
Redaktion: Iska Schreglmann

Unsere GesprächspartnerInnen:
Dr. Jannes Landschoff – Meeresbiologe am Department of Botany and Zoology der Stellenbosch University, Kapstadt, und Mitbegründer der NGO SeaChangeProject, Südafrika
Pål Bakken – Gründer von Seaweed Solutions und Sea Forester in Portugal und Norwegen, Präsident eines Seafood-Unternehmens in Japan und Stolt Sea Farm Asia Pacific in Singapur
Dr. Angelika Graiff – Meeres- und Algenforscherin am Institut für Biowissenschaften am Institut für Angewandte Ökologie & Phykologie der Universität Rostock

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Transkript (Genauigkeit kann abweichen):
einer der größten Wälder der Erde liegt unter Wasser.
Statt Bäume wachsen hier meterlange Braunalgen, manche werden so hoch wie dreistöckige Häuser, sie schützen die Küsten vor Erosion, ernähren Tausende von Arten und speichern gleichzeitig auch große Mengen an Kohlenstoff.
Wieviel davon als CO 2 in der Atmosphäre zurückbleibt?
Beeinflusst das gesamte Klimasystem auf der Erde, wie heiß unsere Sommer werden, wie häufig Extremwetter auftreten und wie schnell sich die Meere erwärmen?
Wie funktioniert dieser Klimaschutz unter Wasser und kann man einen solchen Unterwasserwald wieder aufforsten wie einen normalen Wald?
Steigende Meerestemperaturen, Überfischung und Abwässer haben die wertvollen Algen nämlich in vielen Regionen der Welt bereits zerstört.
Ich bin Carolin Beische und in meiner Recherche nehme ich euch mit in den Octopus Wald von Südafrika, einen der artenreichsten Unterwasserwälder der Welt.
über dem Strand von Millers Point hängt Nebel.
Hier, zwischen den Runden Granitfelsen.
Eine Stunde entfernt von Kapstadt wollen Jannes Lanschow und ich in den Atlantik abtauchen. 12 Grad hat das Wasser heute.
Sprecher*in 3
Das Minimum an Equipment, was man eigentlich braucht oder was wir benutzen, ist eine Goggeld, also eine Taucherbrille und einen Schnorchel und eine Badehose oder einen Badeanzug.
Sprecher*in 1
Wir tauchen ohne Neoprenanzug, nur eine Unterwasserkamera nimmt Jannes Lanschow mit.
Er ist Meeresbiologe an der Stellan Bosch Universität in Südafrika und dokumentiert, welche Arten in der False Bay vorkommen.
Sprecher*in 3
Wir stehen hier am Rand vom Kalbwald, den wir auch den Great African Seaforest nennen.
Den sehen wir hier, wenn wir hier nach vorne gucken, diese kleinen dunklen Pflanzen an der Oberfläche, die da schwimmen.
Sprecher*in 1
Kalb, das sind verschiedene Arten von Braunalgen.
Sie verankern sich an den Felsen am Meeresgrund und wachsen bis zur Wasseroberfläche.
Hier in Südafrika können sie bis zu 15 Meter hoch werden.
Wie ein Gürtel ziehen sich die Algenwälder am Strand entlang und bedecken so ein Viertel der Küsten weltweit.
Ein riesiges Ökosystem also, ich will wissen, wie das Zusammenspiel in diesem Lebensraum funktioniert und seine Bewohner kennenlernen.
Sprecher*in 3
Auf den Felsen.
Dann wächst natürlich der Kalb, aber gleichzeitig hat auch ganz viele andere Organismen, die zum Beispiel in so Höhlen oder an den Fe

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