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Back to EpisodesDreimal nachgefragt
Description
Der göttliche Auftrag an Petrus
Wenn jemand dreimal die gleiche Frage stellt, hat er die Antwort nicht verstanden oder es wird die Wichtigkeit dieser Frage hervorgehoben. Jesus, der Sohn Gottes, hat Petrus bestimmt verstanden, denn er gibt jedes Mal nach der Antwort von Petrus, diesem einen Auftrag.
Petrus ist traurig, weil Jesus ihn durch diese wiederholten Fragen an seine Schuld erinnert. Dreimal hat Petrus geleugnet, Jesus Christus zu kennen, und nun stellt ihm Jesus dreimal dieselbe Frage.
Es ist Jesus Christus ein besonderes Anliegen. Weide meine Schafe, weide meine Lämmer und nochmal, weide meine Schafe. Ein göttlicher Auftrag an Petrus, die an Jesus Christus Gläubigen zu weiden. Petrus soll der Hirte sein, der sich um diese Menschen sorgen soll, sie leiten, sie begleiten.
Petrus selbst gibt diese Aufgabe später an die Gemeindeleiter weiter. Er schreibt im 1. Petrusbrief in Kapitel 5 Vers 2: „Weidet die Herde Christi, die euch befohlen ist.“
Jesus Christus weiß, wem er diese Aufgabe anvertraut, er kennt die Stärken und die Schwächen von Petrus sehr genau. So wie Jesus Christus, der Sohn Gottes, von allen Menschen die Stärken und die Schwächen kennt.
Gott kennt seine Auserwählten
Als Jeremia, ein Prophet aus dem Alten Testament, ruft: „Nein, ich kann diesen Predigtauftrag nicht übernehmen. Ich bin zu jung.“, erklärt Gott ihm deutlich, dass er, Gott selbst, auf ihn aufpassen wird. Denn er kennt Jeremia schon, bevor Gott ihn im Mutterleib bereitet.
Mose, der Mann, der mit Gott streitet, als Gott ihn beruft, um Israel aus Ägypten zu führen, sagt: „Ich kann nicht gut reden.“ Gott erklärt Mose, dass er das weiß und er Aaron, den Bruder von Mose, ihm an die Seite stellen wird.
Der Richter und Prophet Samuel soll im Auftrag Gottes einen Mann in einer feierlichen Zeremonie zum König über Israel ausrufen. Jedes Mal, wenn Samuel denkt: „Das ist der Mann!“, sagt Gott: „Nein.“ Erst als der junge David kommt, da sagt Gott: „Das ist der Mann!“
Gott weiß alles, er macht keine Fehler, seine Pläne sind nie falsch oder müssen korrigiert werden. Deshalb ist ein Leben mit Gott, mit Jesus Christus, nie falsch. Das heißt nicht, dass es leicht ist, hier auf dieser Erde kann es sogar richtig schwer sein, aber dafür wird es später, wenn der Mensch bei Gott lebt, umso schöner sein.
Gottes Plan für unser Leben
Menschen, die mit Jesus Christus leben, haben von Jesus Christus auch Aufgaben bekommen. Aufgaben, die sie mit der Hilfe von Christus bewältigen können, um so anderen Menschen zu helfen und sie mit Jesus Christus bekannt zu machen.
Menschen, die Pläne für ihr Leben haben, andere Pläne als Gott sie hat. Wenn dann Gott in ihr Leben hineinspricht, erkennen diese Menschen ihre wirkliche Bestimmung.
Thomas John Barnardo war so ein Mann. Er wollte unbedingt als Chirurg in die Mission, aber Gott sah das anders. Eines Nachts auf dem Weg in seine Wohnung fiel er fast über einen obdachlosen Jungen.
Er nahm ihn mit zu sich, weil es draußen bitterkalt war. Er lernte durch diesen Jungen eine völlig neue Welt kennen, die Welt der namenlosen Kinder in London.
Alle konnte er nicht aufnehmen, aber er versuchte zu helfen, wo es ging. Eines Abends wies er einen Jungen ab, weil er keinen Platz mehr hatte. Am nächsten Tag erfuhr er, dass der Junge erfroren war.
Ein Weckruf für den Mann, dem klar wurde, was er zu tun hatte. Bis heute werden in den Häusern, die gegründet wurden, Zigtausende von Jungen und Mädchen aufgenommen.
Eine Arbeit, die ihren Anfang nahm bei dem Mann, der eigentlich etwas ganz anderes tun wollte. Jesus Christus hatte ihm die Augen geöffnet, durch den Tod eines Jungen.
Petrus will eigentlich wieder fischen gehen, aber Jesus Christus hat ganz andere Pläne mit ihm.
Es gibt viele Menschen, die sich