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Max Ernst: Skandalmaler mit Angst vor der weißen Leinwand

Max Ernst: Skandalmaler mit Angst vor der weißen Leinwand

Published 3 days, 14 hours ago
Description

Max Ernst erfindet sich und die Kunst ständig neu: Er bringt Dada nach Köln, begründet den Surrealismus mit und inspiriert Action Painting.



In diesem Zeitzeichen erzählt Christopher Heimer:

  • wie Max Ernst seine Angst vor der weißen Leinwand überwindet,
  • was einen toten Papagei und seine kleine Schwester miteinander verbindet,
  • welche revolutionären Techniken er entwickelt,
  • womit Max Ernst zum Enfant terrible der Kölner Kunstszene wird.

Der in Brühl geborene Max Ernst kommt als Autodidakt zur Malerei. Der Erste Weltkrieg erschüttert ihn so nachhaltig, dass er dessen Sinnlosigkeit in der Kunst verarbeitet: Gemeinsam mit Hans Arp bringt er den Dadaismus nach Köln und weist mit seinen irritierenden Collagen den Weg zum Surrealismus, den er später in Paris mit revolutionären Techniken mitbegründet und vorantreibt.

Die Flucht vor den Nazis bringt Ernst 1941 schließlich nach New York. Dort baut er sich mit der Kunstmäzenin und seiner dritten Ehefrau Peggy Guggenheim ein neues Leben auf und wird mit seinen Ideen zum Vorbild für junge amerikanische Künstler.

An Ruhm ist Ernst allerdings zeitlebens nicht interessiert. Während Zeitgenossen wie Dalí oder Picasso zu finanzkräftigen Marken werden, bleibt Ernst bis zu seinem Tod am 1. April 1976, einen Tag vor seinem 85. Geburtstag, rastlos auf der Suche nach sich selbst.

Das sind unsere wichtigsten Quellen und unser Interviewpartner:
  • Jakob Schwerdtfeger, Kunsthistoriker und Comedian
  • Werner Spies: Max Ernst. Leben und Werk. Köln 2005
  • Werner Spies: Max Ernst und die Geburt des Surrealismus. München 2019
  • Jürgen Wilhelm: Max Ernst. Köln 2020
  • Jakob Schwerdtfeger: Punkt, Punkt, Komma, Strich - fertig ist die Kunstgeschicht'. München 2026

Weiterführende Links:

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Christopher Heimer
Redaktion: Carolin Rückl und Frank Zirpins

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