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Back to EpisodesGute Worte schaffen Geborgenheit
Description
Einleitend:
„Ich bin alles gewesen und alles ist nichts“ sagt der römische Kaiser Septimus Severus. Er lebte in der Zeit von 145 bis 211 nach Christus. „Nachdem ich alles durchgemacht, finde ich nichts, das mir Ruhe brächte!“, so fasst Cicero, der 106–43 v. Chr. gelebt hat, sein philosophisches Lebenswerk zusammen. „Habe ich meine Rolle gut gespielt? Nun, so klatscht Beifall, denn die Komödie ist zu Ende!“, sagt Kaiser Augustus 14 nach Chr. kurz vor seinem Tod.
Es sind Worte bekannter Männer der Weltgeschichte, die mir einfallen. Männer, die ein Stück Weltgeschichte schrieben, und doch endet ihr Leben hoffnungslos.
Ganz anders lautet der Bericht aus dem Johannesevangelium. Zeitlich gesehen ist es der letzte Abschnitt im Leben Jesu vor der Kreuzigung. Er befindet sich mit den Jüngern zusammen in dem Oberstock des Hauses, in dem ER sich mit den Jüngern getroffen hat, um seinen Jüngern die Füße zu waschen. Möglicherweise spüren die Jünger etwas von der besonderen Stimmung, aber so wirklich verstanden, was jetzt kommen wird, das haben sie nicht.
Jemand fragte mich mal nach der Glaubwürdigkeit Gottes, nach einem Zeichen, das Gott in Seiner Liebe zu uns ausweist. Ich musste nicht lange überlegen, denn durch die ganze Bibel hindurch und so auch in unserem heutigen Text lässt sich Gottes Liebe erkennen:
Wer GOTT und das Gespräch mit Jesus Christus sucht, wird sehr schnell erkennen, dass GOTT uns niemals etwas verheimlicht, was für uns wichtig ist. ER lässt uns nicht im Unklaren, was auf uns zukommt, und ER bereitet uns sorgfältig darauf vor.
3 „Perlen“, die das Gespräch der Jünger mit Jesus Christus zum Leuchten bringen:
1. Ehrliche Worte voller Liebe
Jesus Christus bereitet die Jünger sorgfältig darauf vor, was demnächst kommen wird. Wohl wissend, dass ER sie im Augenblick damit überfordert und sie es noch nicht wirklich einordnen können. Doch ER gibt ihnen Informationen und Grundlagen mit, damit sie diese zu dem Zeitpunkt, an dem sie wichtig sind, „abrufen können“. Seine Vorbereitung ist nicht von Hoffnungslosigkeit geprägt, sondern wird bestimmt von einer lebendigen Hoffnung, die dann zu blühen beginnt, wenn andere meinen, es wäre alles umsonst.
Ich denke an die Aufgabe von Feuerwehrleuten: sie werden im Laufe ihrer „Dienstzeit“ möglicherweise Hunderte von Bränden löschen. In Wahrheit jedoch werden es viel weniger Brände sein. Sie lernen in Übungseinheiten, zu handeln, ohne lange zu überlegen und das eingeübte Handeln hilft ihnen, richtig zu entscheiden, wenn es darauf ankommt.
Mit Seinen Worten bereitet Jesus Christus die Jünger – und damit auch uns heute – vor auf die Zeit, wenn die Verhältnisse sich geändert haben. Wenn ER nicht mehr in dieser Weise für die Jünger wahrnehmbar ist – und doch ist Jesus Christus gegenwärtig. Nicht so sichtbar, wie wir es uns manchmal wünschen, doch ER ist da. Bei mir zuhause, bei Ihnen im Auto oder zuhause bei Ihnen in der Küche, am Arbeitsplatz oder bei Ihnen grad jetzt im Krankenhaus.
Jesus Christus bereitet die Jünger und uns Christen mit hoffnungsvollen Worten darauf vor, dass Leben mit Ihm eine Herausforderung ist und bleibt, weil ER weiß…
2. Wenn der Glaube auf den Prüfstand kommt …
…dann reicht es nicht, ein wenig begeistert von Jesus Christus zu sein. Es braucht mehr, es braucht eine gute Grundlage: es sind die Informationen, die wir in der Bibel finden. Menschlich weise Worte können noch so gut und zeitgemäß formuliert sein, doch wenn sie aus dem Verstand sündiger Menschen kommen, werden sie in schwierigen Zeiten keine Hilfe sein.
Jesus Christus lässt Seine Jünger – und damit auch alle, die mit Jesus Christus im Gespräch sind – nicht mit Floskeln zurück, ER weist sie auf sich hin. ER gibt ihnen eine Perspektive mit, die ihnen hilft, Zeite