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Description
In Verbindung bleiben – Einleitung
Tschüss, mach’s gut. Und wir bleiben in Verbindung.
Noch nie war es so einfach miteinander in Verbindung zu bleiben wie in unserer Zeit.
Dank der modernen Computer- und Telefontechnik sind Verbindungen über Kontinente sogar mit Bild möglich. „In Verbindung bleiben“ könnte auch die Überschrift für den heutigen Bibelabschnitt sein. Jesus legt Wert auf eine enge Verbindung zwischen ihm und seinen Jüngern. Er erläutert das am Beispiel des Weinstocks. Dieses Bild ist für die damaligen Zuhörer nichts Neues. Schon im Alten Testament wird das Volk Israel als Weinstock bzw. Weinberg bezeichnet, den Gott aus Ägypten herausgeholt und im Heiligen Land eingepflanzt hat. In Psalm 80 (Vers 9) lese ich: Gott „Du hast einen Weinstock aus Ägypten geholt, und ihn eingepflanzt. Du hast vor ihm Raum gemacht und hast ihn lassen einwurzeln, dass er das Land erfüllt hat.“
Der wahre Weinstock – Jesus als neue Verbindung zu Gott
Zur Zeit Jesu ist die innige Verbindung des Volkes Israel zu Gott zerbrochen. Viele in Israel können mit Gott nichts mehr anfangen. Die Zusage an Abraham: „In dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden“ scheint sich nicht zu erfüllen.
Nun, Gott schafft eine neue Verbindung: So kommt Jesus, der Sohn Gottes, auf diese Erde und wird zum wahren, echten Weinstock. Zu seinen Jüngern sagt er: „Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Weingärtner.“ Dann sagt Jesus zu seinen Jüngern: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben.“
Jeder der Jesus nachfolgt, wird quasi in diesen Weinstock eingepfropft. Er bekommt eine Verbindung zum Leben mit Gott. Diese Verbindung ist lebenswichtig, um gute Früchte im Leben hervorzubringen. Gott hat in uns Gaben und Fähigkeiten angelegt, die im Laufe des Lebens zu solchen Früchten werden sollen.
Natürlich muss so ein Weinstock auch gepflegt werden. Der Gärtner geht durch den Weinberg und begutachtet die am Weinstock wachsenden Zweige, die Reben. Welche gute Früchte hervorbringen können, reinigt er. So werden herrliche Trauben dran wachsen. Alle anderen Triebe schneidet er ab, damit sie nicht die Kraft den guten Reben wegnehmen.
Früchte des Glaubens – Was Verbindung bewirkt
„An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen“, schreibt der Evangelist Matthäus. Welche Früchte gehören dazu? Ich denke, erstens unsere Gaben und Fähigkeiten. Setzen wir diese ein, um Menschen Gutes zu tun, ihnen zu helfen? Als Zweites: unser Besitz. Haben wir den nur für uns oder sind wir bereit zu teilen? Und Drittens die Früchte des Geistes, wie sie im Galaterbrief beschrieben werden: „Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.“ Jesus möchte all diese Früchte, ich könnte auch Eigenschaften sagen, in seinen Nachfolgern wachsen sehen. Er möchte, dass sie ihre Gaben für andere Menschen einsetzen. Das ist die Herausforderung. Doch wie oft habe ich schon gemerkt, dass ich trotz aller eigener Anstrengung, diesen Herausforderungen nicht gewachsen bin. Wenn ich alles alleine schaffen möchte, habe ich oft festgestellt: Ich bin doch auf Hilfe angewiesen.
Jesus weiß das. Deswegen legt er besonderen Wert auf eine enge Verbindung zu ihm: „Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt.“ und „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.“
Die Verbindung zu Jesus pflegen – ganz praktisch
Wie kann diese Verbindung ganz praktisch aussehen? Von Gottes Seite ist durch Jesus die Verbindung bereits hergestellt. Es liegt an uns, ob wir heute – Jahrtausende später – diese Verbindung annehmen. Ein erster Schritt könnte das G