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Iran nach Khameneis Tod: Was wir wissen und warum Wien wichtig wird

Iran nach Khameneis Tod: Was wir wissen und warum Wien wichtig wird

Published 6 days, 14 hours ago
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Einen Tag nach dem Start der Operation „Epic Fury“ (zu Deutsch: „Epischer Zorn“) ist die Lage in und um Iran immer noch sehr unsicher. Nach dem gemeinsamen Angriff der USA und Israels auf Ziele im Iran und der Bestätigung aus Teheran, dass der oberste Religionsführer Ayatollah Ali Khamenei am Samstag getötet wurde, folgt eine Welle von Vergeltungsschlägen in der Golfregion.

In dieser Spezialfolge unseres Nachrichtenpodcasts erklärt Duygu Özkan, Redakteurin im Außenpolitikressort, warum Khameneis Tod die Mullahs zwar fürs Erste ins Chaos stürzt, aber nicht automatisch das Ende der Islamischen Republik bedeutet. „Khamenei hat seine Nachfolge nicht geregelt. Sie brauchen dringend einen neuen Ayatollah“, sagt Özkan. Trotzdem sind viele Menschen, sie schätzt ca neun Prozent der Bevölkerung abhängig von den Revolutionsgarden.

Der entscheidende zusätzliche Schauplatz liegt dieser Tage ausgerechnet in Wien: Duygu Özkan ist morgen, Montag, bei der Internationalen Atombehörde (IAEA) in der UNO-City. Dort beginnt die reguläre Sitzung des IAEA-Gouverneursrats und Generaldirektor Rafael Grossi hat für Montag eine Pressekonferenz angekündigt. Eigentlich sollten die Gespräche, die zuletzt in Genf geführt wurden, diese Woche in Wien weitergehen. Nach der Eskalation steht aber offen, ob es überhaupt zu Verhandlungen kommt und welche Rolle die IAEA jetzt spielen kann, wenn es um Kontrolle, Transparenz und das iranische Atomprogramm geht.

Die Lage entwickelt sich stündlich. Alle Updates finden Sie laufend auf DiePresse.com und in der Presse-App.

Hören Sie die Folge auf [YouTube] /(https://www.youtube.com/@DiePressePodcasts)) Abonnieren Sie uns dort.

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