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KI für Juristen: Gibt es einen Second-Mover-Vorteil, Max Junestrand?

KI für Juristen: Gibt es einen Second-Mover-Vorteil, Max Junestrand?

Episode 366 Published 1 week, 1 day ago
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Das schwedische Start-up Legora disruptiert die Arbeit von Juristen – und könnte bald mehr als fünf Milliarden Dollar wert sein. Das jedenfalls berichtet das Wirtschaftsmagazin Forbes mit Verweis auf Insider: Demnach verhandelt CEO und Mitgründer Max Junestrand mit Investoren über eine neue Finanzierungsrunde. Die soll Legora 400 Millionen Dollar einbringen soll – und schon wieder eine höhere Bewertung. Mit 1,8 Milliarden Dollar – also etwa anderthalb Milliarden Euro – ist die Firma jetzt schon bewertet. Dabei ist sie nicht einmal drei Jahre alt.

Warum das wichtig ist? Max Junestrand ist mit seinem sogenannten Legal-Tech so etwas wie ein Poster-Child der KI-Revolution in Europa und einer der bekanntesten Köpfe einer neuen Gründergeneration. Mit seiner Firma nutzt er die großen Sprachmodelle von US-Firmen wie Google, OpenAI und Anthropic und baut daraus Software, die einen Großteil der Arbeit von Kanzleien und Rechtsabteilungen in Unternehmen automatisieren könnte. Allerdings: Ob diese Technologielieferanten weiter Partner bleiben oder irgendwann in direkte Konkurrenz mit Legora treten, ist noch nicht abzusehen: Eine neue Anwendung von Anthropic für den Rechtsbereich hat auf dem Markt kürzlich einen richtigen Schock ausgelöst.

In dieser Folge von Handelsblatt Disrupt hat Podcast-Host Larissa Holzki Legora-Chef Junestrand zu Gast und hat ihn selbst gefragt: Was ist dran an den Gerüchten zur Finanzierungsrunde? Warum ist er überzeugt, dass ausgerechnet starke Konkurrenz Legora stark macht? Und welche Aufgaben werden dauerhaft für Juristen übrig bleiben, wenn sich die KI-Entwicklung fortsetzt? In dem Gespräch geht es übrigens auch um einen verweigerten Handschlag – hören Sie doch mal rein!


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Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail disrupt@handelsblatt.com kontaktieren.

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