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Back to EpisodesWieder ein Nvidia-Rekord – aber droht bald harte Konkurrenz? / Aktiendepot oder Eigenheim – was sich mehr rechnet
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Der anhaltend hohe Bedarf an Hochleistungsprozessoren für Künstliche Intelligenz (KI) hat Nvidia erneut zu einem überraschend starken Quartalsergebnis verholfen. Der Umsatz sei im Vorjahresvergleich um 73 Prozent auf ein Rekordhoch von 68,1 Milliarden Dollar gestiegen, der Nettogewinn habe sich auf Jahressicht auf 43 Milliarden nahezu verdoppelt, teilte das Unternehmen mit. Nvidia übertraf damit auf breiter Front die Erwartungen der Analysten, obwohl diese aufgrund des rasanten Firmenwachstums in den vergangenen Monaten ohnehin hoch gewesen waren.
Grund dafür ist die technologische Führung auf dem Markt für spezialisierte Grafikchips (GPUs), die für KI-Berechnungen gebraucht werden. Sie werden sowohl für das aufwendige Training von KI-Modellen für Chatbots wie ChatGPT eingesetzt als auch bei ihrem Betrieb. Praktisch alle führenden KI-Labore setzen auf Nvidia-Technik, darunter OpenAI, Google, Microsoft, Amazon und Meta.
Doch in den kommenden Monaten dürfte der Übergang vom Training von KI-Modellen zu deren Betrieb wichtig werden. Nvidia dominiert zwar seit Jahren den Trainingsmarkt mit seinen GPUs. Doch der Betrieb der Modelle könnte eine verstärkte Nachfrage nach Zentralprozessoren (CPUs) auslösen. Diese sind technisch einfacher aufgebaut und könnten verstärkt von Nvidia-Konkurrenten wie AMD kommen. Welche Zukunftsszenarien für Nvidia realistisch sind, erklärt Chip-Reporter Joachim Hofer im Podcast.
Zum Artikel: Nvidia schließt Quartal erneut mit Rekord ab
Zum Kommentar: Vier Gründe, warum die Zukunft von Nvidia erst begonnen hat
Außerdem stellen wir die Frage, was sich mehr rechnet – ein Aktiendepot oder ein Eigenheim? Der Immobilienkauf zählt zu den großen Entscheidungen im Leben. Ob er sich mehr rentiert als Aktien, beantworten eine aktuelle Studie und Berechnungen des Handelsblatts. Darüber spricht Handelsblatt-Volontärin Emma Möllenbrock mit Markus Hinterberger, Chefreporter für Geldanlage und Märkte beim Handelsblatt.
Zum Artikel: Aktiendepot oder Eigenheim – was rechnet sich mehr?
Moderiert von Nele Dohmen
Produziert von Johannes Grote
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