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Schatzkiste im Himmel

Published 9 months ago
Description

Was ist eigentlich noch sicher in diesen unsicheren Zeiten? Wie soll ich mein Geld anlegen – falls das überhaupt noch geht, weil ja alles teurer geworden ist?

Wir erleben, wie schnell sich der Aktienmarkt derzeit ändert, wie von Jetzt auf Nachher Menschen immense Verluste erleiden müssen.

Da kommt der Bibelvers für Heute ganz passend als Hilfestellung ins Spiel: Jesus sagt zu seinen Freunden im Matthäus-Evangelium, Kapitel 6, Verse 20 und 21:

„Sammelt euch Schätze im Himmel, wo weder Motten noch Rost sie fressen und wo Diebe nicht einbrechen und stehlen. Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.“

Schauen wir mal, wie diese Sätze uns heute helfen können, gewinnbringend zu investieren und die Sorgen vor Verlust ein wenig zu relativieren.

Diesen ersten Satz gebe ich frei auch so wieder: „Häuft euch nicht in euren Schatzkammern etwas an, das vergänglich ist, wo der Zahn der Zeit es zerstört oder wo es euch durch äußere Eingriffe gestohlen wird, sondern an dem sichersten Ort, den es überhaupt gibt, nämlich in der Welt Gottes – sozusagen mit sicherer Rendite über den Tod hinaus.“

Und Jesus schiebt sogar noch eins hinterher: Wo Dein Schatz ist, da ist dein Herz!

Jesus fragt uns: Woran hängt dein Herz? Was nimmt den wichtigsten Platz in deinem Leben ein? Besitz, Wissen, Macht? Das wird alles vergehen!

Zum einen wird in diesen Sätzen deutlich, dass die Blickrichtung wichtig ist: In Finanzspreche hieße das: Schauen wir auf eine kurzfristige Anlage mit möglichst hohem Gewinn, oder geht es um eine längerfristige hohe Rendite?

Das ist natürlich eine wichtige Entscheidung, die auch jeder Investbanker fällen muss.

Im Licht unseres Bibelverses heißt das: Entscheide ich mich in allem, was ich anlege, nur auf das Diesseits – das ja bekanntermaßen früher oder später endet oder schaue ich auch auf das „Nachher“?

Ich könnte etwas flapsig sagen: Aktienbesitz kann nicht über den Tod hinaus fortgeschrieben werden – oder auch: „Das letzte Hemd hat keine Taschen“.

Es bleibt die Frage also: Was bleibt von dem, was ich mir so an Wichtigem anhäufe – denn darum geht es ja letztlich und nicht nur um den „äußeren“ Besitz.

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