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Der Hauptmann Kornelius (2)

Published 11 months, 3 weeks ago
Description
Der Bibeltext Apostelgeschichte 10,23b-33 – ausgelegt von Klaus Brier.

ch versuche, die Geschichte von Kornelius, dem römischen Hauptmann, noch einmal ein bisschen zusammenzufassen.

Gottes Volk lebt unter der Herrschaft der römischen Besatzungsmacht. Die Römer haben nichts dagegen, dass das jüdische Volk nach seiner Religion lebt. Heute würden wir sagen: Ja, da durfte jeder so nach seiner Fasson leben. An welchen Gott jemand glaubte, war den Römern vollkommen egal, solange ihre Herrschaft nicht bedroht war.

Unter diesen Römern gibt es einen Hauptmann, dessen Lebensstil wohl etwas anders war.

In seinem Leben gibt es Gebet und er gibt Almosen.

Gebet verbinde ich immer mit geistlichem Leben. Es bleibt erst einmal offen, wie das für diesen Hauptmann konkret ausgesehen hat. Sicher ist zumindest, dass er zu den religiösen Bräuchen, dem religiösen Leben, der Juden keinen Zugang hatte. Das erwähnt der Apostel Petrus später. Den Juden war es zumindest untersagt, das Leben der Römer zu teilen. Juden lebten nach dem Gesetz Gottes und die Römer, die hatten ihre eigenen Gesetze.

Petrus kommt jetzt zu Kornelius. Gott hat ihm in einer Vision klar gemacht, dass es an der Zeit ist, diese unsichtbar gezogene Grenze aufzuheben. Das Evangelium, das sollte sich jetzt nicht nur unter dem Volk Gottes verbreiten, es sollte jetzt auch zu den anderen Nationen kommen.

Petrus wagt diesen Schritt im Gehorsam, und so hört Kornelius noch einmal, wer Jesus ist und was er getan hat. Was sagt Petrus über Jesus?

  • Gott hat durch Jesus Frieden verkündet
  • Jesus ist Herr über alles
  • Gott hat Jesus mit dem Heiligen Geist und Kraft gesalbt
  • Jesus ist umhergezogen und hat Gutes getan und Kranke geheilt
  • Jesus wurde gekreuzigt, er wurde getötet
  • Am dritten Tag wird Jesus von den Toten auferweckt
  • Jesus erscheint sichtbaren unter seinen Nachfolgern
  • Jesus ist der Richter über die Lebendigen und Toten
  • Wer an Jesus glaubt, der empfängt Vergebung für seine Sünden

Wen soll ich anbeten?

Petrus ist mit dem Geist Gottes erfüllt und verherrlicht Jesus. Er macht Jesus groß und gleichzeitig zeigt er Petrus auch, wo er den Glauben dieses Hauptmanns korrigieren muss. Kornelius fällt vor Petrus auf die Knie und betet ihn an. Anbetung ist aber etwas, was allein Gott gebührt. Welchen Wert Anbetung hat, das zeigt Jesus, als er vom Teufel versucht wird. Satan bietet Jesus alle Reiche der Welt an. Der Preis dafür: Satan will von Jesus angebetet werden.

Mit anderen Worten: Mache mich durch deine Anbetung zu deinem Gott! Wenn Sie mal genau hinsehen, in der Welt gibt es viele Menschen, die Anbetung wollen. Egal, ob es ein Diktator ist oder ein Popstar. Menschen binden andere Menschen seelisch an sich und was sie wollen, ist Anbetung.

Seinem Volk sagt Gott sehr eindringlich: Betet keine fremden Götter an! Also Petrus korrigiert dieses Verhalten von Kornelius. Er sagt ihm, dass er nur ein Mensch ist und auf seinem Weg mit Jesus hat er das wohl sehr oft erlebt. Sein menschliches Verhalten, dazu gehörte es, Jesus zu verleugnen. Dazu gehörte der Plan, auf dem Berg der Verklärung mit Jesus zusammen ein paar Hütten zu bauen.

Petrus ist von Gott durch eine harte Schule geführt worden. Und diese eine Lektion, dass nur Gott Anbetung gebührt, die hat er wohl behalten. Kornelius erfährt jetzt von einem Augenzeugen, was Jesus alles getan hat. Gott hat durch Jesus Frieden verkündet. Keinen weltlichen Frieden, keinen Frieden zwischen Römern und dem Volk Gottes, sondern einen Frieden, der jetzt in die Herzen der Menschen einziehen kann.

Der Friede mit Gott, der in ein Leben kommt, wenn Jesus als der Erlöser, als die Antwort Gottes, angenommen wird. Gottes Antwort auf das Minus im Leben des Menschen ist das Kreuz auf Golgatha. Dort durchkreuzt Gott dieses Minus und macht ein Plus daraus.

Jesus ist Herr über alles

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