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Petrus in Jerusalem

Published 11 months, 3 weeks ago
Description
Der Bibeltext Apostelgeschichte 11,1-18 – ausgelegt von Wolfgang Helming.

Was Petrus hier erlebt, ist schon sehr ungewöhnlich, das Gesicht, der Traum erschüttert sein Weltbild. Petrus soll etwas tun, was doch eigentlich von Gott verboten scheint. Nun sagt Gott aber zu Petrus: tue es. Petrus erkennt, dass es hier nicht um Speisegesetze geht. Gott will ihm etwas anderes klar machen. Die Männer, die ihn abholen, helfen Petrus das alles zu verstehen und richtig einzuordnen.  Gott schenkt allen Menschen den Weg zu ihm über die Gnade und Buße. Was für eine Veränderung! Nicht für Petrus aber für die anderen Menschen, für die, die nicht aus Israel kommen. Als Petrus dieses Bild versteht, beginnt er allen Menschen von der Gnade Gottes zu erzählen.

Petrus kommt nach Jerusalem. Dort haben schon einige Brüder etwas gehört, von dem, was passiert ist. Aber weil sie nur etwas, nur einen Teil gehört haben, sind sie aufgebracht. Petrus erklärt, was wirklich geschehen ist und wie Gott ihm klar gemacht hat, was Gottes Wille ist. Die anderen Männer sind still und akzeptierten, was Petrus gesagt hatt und sie danken Gott für sein Handeln.

Petrus braucht eine gewisse Zeit, um zu erkennen, was Gott beabsichtigt. Gott lässt ihm diese Zeit, er drängt Petrus nicht, er baut ihm Brücken, damit Petrus den Willen Gottes versteht. So ist Gott auch heute noch zu den Menschen, Gott ist geduldig und von großer Güte. Er lässt den Menschen, denen er etwas zeigt, bis heute die nötige Zeit, um zu verstehen, was er möchte.

Ich war noch nicht verheiratet und half bei einem Bauprojekt in der Nähe von Sinsheim.

Eine christliche Gemeinde hatte dort eine ehemalige Sägmühle aufgekauft und baute diese um. Mit mir waren noch zwei andere Helfer plus zwei Ehepaare, die das ganze Projekt leiteten. Sonntags gingen wir in Sinsheim in eine Gemeinde zum Gottesdienst.

Da ich keine Frau hatte, schaute ich mir die jungen Frauen an und hoffte, Gott würde mir eine Frau zeigen, die für mich infrage käme. Aber nichts passierte. Ich bat Gott, mir Ruhe zu geben, damit ich mich auf den Bau und auf sein Wort konzentrieren konnte.

Ich bekam die Ruhe und alles war gut.

An einem sonnigen Tag Ende März ging ich durch das Dorf als ein Mann, den ich kannte, mich sah und fragte, ob ich einen Kaffee mittrinken wollte. Bei ihm im Garten waren er mit Familie und eine Frau mit einem kleinen Kind und ihren Hunden. Ich blieb dort eine Weile und als ich ging, dankte ich Gott dafür, dass er mir so eine Frau wie die im Garten nicht geben wollte. Ich irrte gewaltig. Gott hatte mir meine Frau gezeigt und ich hatte es nicht verstanden. Die Frau selbst sprach noch am selben Abend mit einer Freundin und sagte ihr, dass Gott ihr heute ihren Mann gezeigt hätte. Ich verstand nach gut drei Wochen, warum ich auf einmal ständig auf diese Frau traf. Dem Herrn sei Dank, dass ich verstand. Denn wir zwei sind nun seit mehr als 30 Jahren verheiratet. Die meiste Zeit glücklich.

Gott weiß, was wir brauchen, und er weiß, mit welchen Mitteln er uns seinen Willen zeigen kann, damit wir ihn verstehen.

Jesus Christus ist Gottes Weg für uns, zu ihm, zu Gott. Es gibt keinen anderen Weg als durch Jesus Christus. Damit wir diesen Weg verstehen und nehmen können, haben wir die Bibel.

Die Bibel ist der Schlüssel. Aus dem Wort Gottes heraus werden die Predigten gehalten, die den Glauben wachsen lassen. Der Apostel Paulus schreibt: der Glaube kommt aus der Predigt. Wer in einen Gottesdienst geht und hört oder Predigten im Radio zuhört, oder im Internet sich Predigten anschaut, der hat die Möglichkeit, den Willen Gottes für sein eigenes Leben zu erkennen.

Petrus wurde klargemacht, dass die Buße, die Möglichkeit, zu Gott umzukehren, allen Menschen gilt und dass die Gnade Gottes für alle Menschen da ist. Eine Vorstellung, die Petrus zuerst erschreckte, aber dann erkannte er Gottes Willen und er verkündete von da an diese Botschaft.

Eine Botschaft, die a

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