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Die Verwandtenaffäre könnte der AfD gefährlich werden
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Die Verwandtenaffäre in der AfD betrifft immer mehr Teile der Partei. Nicht nur im Landesverband Sachsen-Anhalt: Auch in Baden-Württemberg und Niedersachsen häufen sich die Fälle und auch in der Bundestagsfraktion und bei AfD-Chef Tino Chrupalla steht der Verdacht der Vetternwirtschaft im Raum. In der Affäre geht es um sogenannte Überkreuzanstellungen: AfD-Politiker beschäftigen in ihren Büros Familienangehörige von Parteikollegen. Das ist zwar nicht verboten, politisch aber heikel – besonders für die AfD.
Die verkauft sich selbst als sogenannte “Anti-Establishment-Partei”, die der Konkurrenz vorwirft, nur am eigenen Machterhalt und der persönlichen Bereicherung interessiert zu sein. Tim Frehler, Redakteur im SZ-Parlamentsbüro, sagt, die Verwandtenaffäre könnte der AfD weitaus mehr schaden als andere Skandale in der Vergangenheit. Denn die Vorwürfe der Vetternwirtschaft treffen die AfD in ihrem politischen Kern.
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Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Justin Patchett, Ann-Kathrin Schneider Produktion: Jakob Arnu
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