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Siko: Die USA bleiben unberechenbar
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Vor einem Jahr hatte Vizepräsident J. D. Vance auf der Münchner Sicherheitskonferenz mit seiner Rede für viel Aufsehen gesorgt. Vance warf Europa vor, es zensiere Meinungen und unterdrücke die politische Opposition. Bezogen auf Deutschland sagte er: Es gebe keinen Platz für Brandmauern. Die Botschaft vor einem Jahr lautete: Dieses Europa wollen die USA nicht mehr verteidigen.
In diesem Jahr ist Außenminister Marco Rubio für die USA nach München gereist. Auch Rubio blieb in Teilen seiner Rede dem Maga-Weltbild treu. Aber er bezeichnete die Europäer durchaus überraschend als Freunde und sagte, es sei weder der Wunsch noch das Ziel der USA, das transatlantische Verhältnis zu beenden. Das solle allen klar sein.
Nach der Rede haben die Politikerinnen, Diplomaten und Offiziere im Saal lange geklatscht, viele sind dabei sogar aufgestanden. Aber: Was bedeutet diese Rede für das transatlantische Verhältnis? Darüber spricht in dieser Folge des Podcasts SZ-Politik-Chef Nicolas Richter.
Weitere Nachrichten: Alexej Nawalny mit Frosch-Gift getötet; 250 000 demonstrieren in München gegen Mullah-Regime; Israel greift Ziele in Gaza und Libanon an.
Zum Weiterhören und -lesen: Lesen Sie hier den Text von Emily Neumann und Bernd Kastner über die Iran-Demo auf der Theresienwiese in München.
Hören Sie hier das Interview mit Tobias Bunde von der Münchner Sicherheitskonferenz.
Und hier das Gespräch mit Marie-Agnes Strack-Zimmermann, die sich unter anderem über eine europäische Armee ausspricht.
Moderation, Redaktion: Justin Patchett
Redaktion: Philipp Saul
Produktion: Aylin Sancak
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über U.S. Department of State.
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