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Identität zuerst – oder definieren wir uns über die Behinderung?
Episode 305
Published 5 months, 2 weeks ago
Description
Identität zuerst – oder definieren wir uns über die Behinderung?
Sonntag trifft IGEL – der Sonntagstalk mit Jennifer Sonntag und Sascha Lang
In dieser Ausgabe von Sonntag trifft IGEL reden Jennifer Sonntag und ich über eine Frage, die viele von uns schon gehört (oder gedacht) haben: Identität zuerst – oder definieren wir uns über die Behinderung?
Wir steigen direkt ein in den Unterschied zwischen Identifikation und Definition: Was bedeutet es eigentlich, die eigene Behinderung anzunehmen – ohne „die Behinderung zu sein“? Und ab wann wird aus Akzeptanz eine Rolle, ein Job, Aktivismus oder sogar eine Schublade, in die andere uns stecken wollen?
Ich erzähle, wie lange ich gebraucht habe, bis ich meine Blindheit wirklich akzeptiert hatte – und warum erst danach der Punkt kam, an dem Engagement für andere überhaupt möglich wurde. Jennifer teilt ihren Weg vom „bloß nichts mit Behinderung“ bis hin zu Empowerment, Vorbildern und eigener Stimme.
Wir sprechen über das alte Reha-Mantra „du musst zehnmal besser sein“, über Anpassungsdruck, Authentizität und darüber, wie schnell aus berechtigter Forderung entweder konstruktive Stärke oder destruktives „Dagegensein“ werden kann.
Und wir stellen uns die unbequeme Frage: Wo verläuft die Grenze zwischen „für Rechte einstehen“ und „sich hinter der Behinderung verstecken“?
Am Ende bleibt klar: Es gibt nicht die eine richtige Antwort – aber es gibt gute Gründe, darüber offen zu reden.
Schreibt uns: Wie erlebt ihr das? Identifikation, Definition, Aktivismus, Rückzug – was trifft bei euch zu?
Wir steigen direkt ein in den Unterschied zwischen Identifikation und Definition: Was bedeutet es eigentlich, die eigene Behinderung anzunehmen – ohne „die Behinderung zu sein“? Und ab wann wird aus Akzeptanz eine Rolle, ein Job, Aktivismus oder sogar eine Schublade, in die andere uns stecken wollen?
Ich erzähle, wie lange ich gebraucht habe, bis ich meine Blindheit wirklich akzeptiert hatte – und warum erst danach der Punkt kam, an dem Engagement für andere überhaupt möglich wurde. Jennifer teilt ihren Weg vom „bloß nichts mit Behinderung“ bis hin zu Empowerment, Vorbildern und eigener Stimme.
Wir sprechen über das alte Reha-Mantra „du musst zehnmal besser sein“, über Anpassungsdruck, Authentizität und darüber, wie schnell aus berechtigter Forderung entweder konstruktive Stärke oder destruktives „Dagegensein“ werden kann.
Und wir stellen uns die unbequeme Frage: Wo verläuft die Grenze zwischen „für Rechte einstehen“ und „sich hinter der Behinderung verstecken“?
Am Ende bleibt klar: Es gibt nicht die eine richtige Antwort – aber es gibt gute Gründe, darüber offen zu reden.
Schreibt uns: Wie erlebt ihr das? Identifikation, Definition, Aktivismus, Rückzug – was trifft bei euch zu?
Kontakt: sonntagtrifftigel@inklusator.com
Hier ist der Link zu Jennifers Archivseite, auf der 20 Jahre ihrer Arbeit dokumentiert sind. Darin steckt viel Identifikation mit und Definition über die Behinderung. Auf jeden Fall findet sich der Prozess meiner ihrer Erblindung, von dem sie in unserer aktuellen Folge sprach, auch in vielen ihrer frühen Buchkapitel, TV-Sendungen, sozialpädagogischen und künstlerischen Projekte wieder:
Hier geht es zu Jennifer Sonntag:
www.jennifer-sonntag.de <http://www.jennifer-sonntag.de> <http://www.jennifer-sonntag.de> <http://www.jennifer-sonntag.de> <http://www.jennifer-sonntag.de>
Links zum IGEL Podcast
Podcast „IGEL – Inklusion Ganz Einfach Leben“
Webseite: http://www.inklusator.com <http://www.inklusator.com>
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