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Verfolgt, gerettet, geborgen

Published 3 months, 1 week ago
Description

„Der das Leben seiner Getreuen behütet, wird sie erretten aus der Hand der Frevler.“

Eine starke Erfahrung! Aber die Frage bleibt: Stimmt das?  Ist das wahr?

Mit dieser Frage im Hinterkopf besuchte ich vor kurzem einen Kongress über verfolgte Christen in Schwäbisch Gmünd. Vier Tage lang berichteten Leute aus ihrer Heimat. Wie sie die Hand von Frevlern spüren.

Ja, da gab es Geschichten, die so ausgingen wie bei Daniel in der Löwengrube. Oder bei Daniels drei Freunden im Feuerofen. Aber es gab mehr Geschichten, die nicht so ausgehen.

In China werden Leute kontrolliert und eingeschüchtert, weil sie mit Jesus leben.

In Indien gilt immer öfter die Regel: Nur ein Hindu kann ein guter Inder sein. Alle anderen gehören nicht zu uns.

In Pakistan gibt es Gummi-Gesetze, die oft von böswilligen Nachbarn gegen Christen eingesetzt werden.

Im Iran gilt es als Verbrechen, einen christlichen Hauskreis zu besuchen. Wer das tut, wird leicht als Spion oder Terrorist angeklagt.

In Nigeria werden seit Monaten jede Woche christliche Gemeinden von Terroristen heimgesucht. Die Regierung kann oder will meistens nichts tun.

Auch in Europa machen viele die Erfahrung: Treue zu Gott wird von Menschen nicht nur belohnt, sondern auch belächelt, beargwöhnt oder auch sogar bestraft.

Lauter Geschichten, die unter die Haut gehen.

Auf diesem Kongress nun machte ich eine eigentümliche Erfahrung. Alle diese Geschichten aus ganz verschiedenen Ländern der Erde waren natürlich sehr unterschiedlich. Aber in einem waren sie sich alle ähnlich – so als hätten sich die Erzähler abgesprochen – das war natürlich nicht der Fall, denn sie kannten sich gar nicht.

Wir beten nicht, dass Gott uns aus den Bedrängnissen rettet, sondern Kraft schenkt in diesen Bedrängnissen.

Wir pflegen kein Selbstmitleid, sondern sind geborgen in der Hand des guten Hirten Jesus.

Wir hassen die Frevler nicht, sondern wir

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